Nationalparks in Kenia

Nationalparks in Kenia

Der ostafrikanische Staat Kenia ist ein Land voller Kontraste. An der fast 500 Kilometer langen Küstenstraße bilden Sandstrände eine beeindruckende Kulisse, im Hinterland prägen hohe Gebirgsketten das Land. Durchzogen wird Kenia von langen Flüssen und deren Ausläufern.

Die Flora und Fauna des Staats ist ebenso vielfältig wie die Geografie des Landes. Für den Schutz der Natur hat Kenia eine Vielzahl an Nationalparks und Wildreservate gegründet, die einige der beeindruckendsten Tiere Afrikas beheimaten. Die meisten Parks sind für Besucher gut erschlossen.

Der Lake-Nakuru-Nationalpark

Unter Touristen ist der Lake-Nakuru-Nationalpark im Südwesten des Landes sehr beliebt. Anfang der 60er Jahre wurde das Gebiet rund um den Nakurusee zum ersten Vogelschutzgebiet Afrikas erklärt. Schrittweise wurde der Park erweitert, bis er seine heutige Größe von knapp 190 km² erreicht hat. Schützenwert macht das 1967 zum Nationalpark erhobene Gebiet eine der größten Flamingopopulationen der Welt. Bis zu zwei Millionen dieser Vögel versammeln sich zu Hochzeiten an dem See.
Internationale Aufmerksamkeit sammelte der Lake-Nakuru-Nationalpark als Nashorn-Schutzgebiet, vom Aussterben bedrohte Gattungen leben hier unter dem Schutz von Rangern. Zudem leben hier die ebenfalls gefährdeten Rothschildgiraffen, dessen Population sich kräftig erholt hat. Insgesamt beheimatet der Nationalpark mehr als 450 unterschiedliche Vogel- und 50 Säugetierarten.

Der Tsavo-East-Nationalpark

Einer der größten Nationalparks des Landes ist der Tsavo-East-Nationalpark, der Süden Kenias an die Staatsgrenze Tansanias anschließt. Der 21.800 km² große Park ist von einer sehr trockenen Vegetation geprägt. Die weitläufigen Gras- und Buschsavannen im südlichen Gebiet gehen gen Norden in eine Halbwüste über. Typisch für das Schutzgebiet ist die rote Farbe der Erde, nach ihr wurden auch die roten Elefanten bezeichnet, die sich zur Hautpflege mit der Erde einstauben.
6000 Elefanten leben in dem Park, damit ist der Tsavo-East-Nationalpark die Heimat einer der größten Elefantenpopulation Kenias. An das schwere Leben in der Region haben sich Gazellen und Antilopen perfekt angepasst. Sie dienen als Beute für Löwen und Geparden, die im Park vermehrt anzutreffen sind.
An den wenigen Wasserstellen des Schutzgebietes, beispielsweise am Galana River, leben neben Flusspferden und Krokodilen vor allem sehr viele Wasservögel. Der Park beheimatet mehr als 600 Vogelarten.

Der Arabuko Sokoke Nationalpark

Einer der wenigen Nationalparks, der direkt an der Küste zum Indischen Ozean liegt, ist der Arabuko Sokoke Nationalpark. Der Park ist nur sechs Km² groß, beherbergt aber eine große Zahl an Land- und Wassertieren. Das Schutzgebiet liegt am Rande des Crown Parks, ein kleiner Teil des Crown Parks wurde zum Schutz stark bedrohter Arten vor zwei Jahrzehnten zum Nationalpark erklärt.
Sechs Vogelarten sowie die gefährdeten goldenen Rüsselhündchen und Sansibar-Ducker leben auf dem kleinen Areal, das neben der Küste auch ein Teil des Küstenregenwalds umschließt. In kleinen Populationen sind hier auch Waldelefanten und Zibetkatzen zu Hause.

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