Sehenswürdigkeiten Ghanas

Sehenswürdigkeiten Ghanas

Etwa 1,9 Millionen der insgesamt 22,5 Millionen Einwohner Ghanas leben in der Hauptstadt Accra. Der Großteil der Bevölkerung Ghanas ist mit rund 40% Anhänger der afrikanischen Naturreligionen.

Der Mole-Nationalpark

Der Mole-Nationalpark kann dabei zu Fuß oder auch mit einem Geländewagen erkundet werden. In beiden Fällen muss bei jedem Besuch des Gebietes ein Führer anwesend sein. Dabei können nicht nur Ausflüge durch den Park unternommen werden, sondern es stehen für Reisende auch Bungalows zur Verfügung, sodass auch eine Übernachtung direkt im Mole-Nationalpark möglich ist.

Der Manhyia-Palast

Der Manhyia-Palast wurde im Jahre 1924 in der Stadt Kusami errichtet, die sich in der Ashanti-Region befindet. Kusami war einst die Hauptstadt des Königreichs. Dabei galten die Könige der Ashanti als die reichsten Könige ganz Westafrikas. Das Volk der Ashanti ist auch heute noch ein traditionell lebendes Volk, welches in der heutigen Zeit bei Reisenden insbesondere durch die traditionellen Feste, die Webkunst und das Goldhandwerk bekannt ist. Der Manhyia-Palast ist aufgrund der langen Geschichte eines der wichtigsten Bauwerke des Volkes. Allerdings handelt es sich bei dem Bauwerk um keinen prunkvollen Palast, sondern um ein eher schlichtes Gebäude. Reisende können von Montag bis Freitag an Führungen durch den Palast teilnehmen. Auch heute noch residiert der König der Ashanti im Palast und lässt auf einen Antrag hin Audienzen zu. Um mehr zur Geschichte des traditionellen Volkes Westafrikas zu erfahren, gibt es im Palast die Möglichkeit, das Museum zu besichtigen. Dieses wurde im Jahre 1996 in den Manhyia-Palast integriert und bringt den Besuchern die Geschichte der Ashantis näher.

Das Fort Metal Cross

In Dixcove, einem kleinen Fischerort an der Küstenregion Ghanas, steht das Fort Metal Cross. Das Fort wurde einst von den Briten in der Zeit von 1683 bis 1697 errichtet. In den darauf folgenden Jahren wurde es von den Briten und teils auch von den Niederländern eingenommen. Aufgrund der abwechslungsreichen Geschichte zählt das Fort Metal Cross seit dem Jahre 1979 zum Weltkulturerbe der UNESCO. In den Jahren von 1954 bis 1956 wurde das Fort Metal Cross renoviert. Mittlerweile können Reisende die Übernachtungsmöglichkeiten der Befestigungsanlage nutzen.

Das Stelzendorf Nzulezo

Nzulezo ist ein Stelzendorf und wurde im Amansuri See errichtet. Das Dorf wurde im Wasser vollständig auf Stelzen errichtet und ist ein beliebtes Ziel von Touristen. In dem Dorf leben rund 400 Einwohner. Aber auch Touristen haben die Möglichkeit, in den Gästehäusern des Dorfes zu übernachten. Nzulezo kann vom Fischerdorf Beyin aus mit dem Kanu erreicht werden. Das Dorf Beyin liegt in etwa 90 Kilometer Entfernung zur Stadt Takoradi.

 

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