Burundi

Burundi

Die Republik Burundi liegt als Binnenland zwischen Zentral- und Ostafrika. Die gesamte Landesfläche umfasst 27.834 Quadratkilometer. 

650.000 von diesen Einwohnern leben in Bujumbura, der Hauptstadt des Landes. Der Großteil der Einwohner spricht Kirundi, aber auch Englisch und Kisuaheli sind weit verbreitete Sprache. Neben diesen Landessprachen existiert auch Französisch als zusätzliche Amtssprache. Die Hauptreligion ist in Burundi das Christentum, etwa 65% der Einwohner sind Katholiken. Daneben gibt es in dem Land auch einigen Protestanten, einen kleinen Anteil Moslems und 20% der Bevölkerung gelten als Anhänger der traditionellen afrikanischen Religion.

Sehenswürdigkeiten von Burundi

Zu den Hauptattraktionen von Burundi zählen insbesondere die alten Königsstädte Gitega oder Muramvya. In diesen Städten zeugen viele kulturelle Sehenswürdigkeiten von der einstigen Bedeutung der Städte. In der Hauptstadt Bujumbura gibt es einige Museen und auch historische Gebäude aus der Zeit um 1899, als Deutschland in Burundi einen kolonialen Militärstützpunkt errichtete. Eine weitere Attraktion in Burundi ist der Tanganyika-See. An diesem See gibt es viele Strände, wie zum Beispiel den Saga-Beach. Dieser und einige weitere zählen zu den schönsten Stränden Zentralafrikas.

Daneben gibt es in Burundi einige Nationalparks. Allerdings ist die Tierwelt aufgrund der langanhaltenden Bürgerkriege nicht mehr so vielfältig. In den Nationalparks des Landes kann der Besucher zum Beispiel Krokodile, Antilopen oder Flusspferde in ihrer natürlichen Umgebung entdecken.

Lage und das Klima von Burundi

Burundi grenzt im Westen an die Demokratische Republik Kongo, im Norden an Ruanda und im Osten an Tansania. Die Grenze zur Demokratischen Republik Kongo bildet größtenteils der Tanganjika-See. In dem Land herrscht ein vorwiegend tropisch wechselfeuchtes Klima. Somit ist das Klima, im Gegensatz zu vielen anderen Staaten in äquatorialer Lage, deutlich milder. Dieser Klimaunterschied liegt insbesondere an der Höhenlage des Landes. Burundi liegt am niedrigsten Punkt auf 772 Metern und am höchsten auf 2.670 Metern über dem Meeresspiegel.

Das Klima wird zudem durch die Regen- und Trockenzeiten bestimmt. Die Regenzeiten dauern von etwa September bis Dezember und von März bis Mai. Die beiden Trockenzeiten hingegen liegen im Januar und Februar, sowie von Juni bis August. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt in Burundi bei 24 Grad. Im Hochland ist das Klima allerdings deutlich milder, mit durchschnittlichen Temperaturen von etwa 18 Grad. Grundsätzlich lässt sich Burundi am besten in den beiden Trockenzeiten bereisen, da die Luftfeuchtigkeit in den Regenzeiten besonders hoch ist.

An- und Einreise

Der einzige internationale Flughafen von Burundi liegt in etwa zwölf Kilometern Entfernung zur Hauptstadt Bujumbura. Dieser Flughafen ist von Europa nicht per Direktflug zu erreichen. Vom Flughafen aus kann die weitere Reise mit einem Taxis erfolgen. Mit dem PKW oder mit dem Bus ist die Einreise von einigen Ländern zwar auch möglich, allerdings gelten die Landesgrenzen für Touristen als nicht sicher.

Von deutschen Staatsangehörigen wird bei der Einreise für touristische Zwecke ein Visum und ein Reisepass benötigt. Auch von mitreisenden Kindern wird bei der Einreise ein Reisepass verlangt. Das Visum muss vor Reiseantritt bei der Botschaft von Burundi in Berlin beantragt werden. Eine nachträgliche Ausstellung des Visums am Flughafen ist nicht möglich. Zudem wird von Reisenden auch eine gültige Impfung gegen Gelbfieber gefordert. Dies muss von allen Reisenden ab dem ersten vollendeten Lebensjahr bei Einreise nachgewiesen werden.

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