Nationalparks in Uganda

Nationalparks in Uganda

Lange Zeit litt das zentralafrikanische Land Uganda an den Unruhen im Land, die sich auch negativ auf die Flora und Fauna auswirkten. Die heimische Natur litt sehr unter den angespannten Verhältnissen in Uganda.

Mit der politischen Stabilität verbesserte sich auch die Situation für die Tier- und Pflanzenwelt deutlich. Unter Touristen ist der Staat an Victoriasee inzwischen ein beliebtes Reiseziel, auch aufgrund der faszinierenden Nationalparks des Staates eine reizvolle Destination.

Der Queen-Elizabeth-Nationalpark

Das Bild des Queen-Elizabeth-Nationalparks ist geprägt von einer wechselhaften Landschaft. Tropische Savannen mit saftigen Gräsern wechseln sich mit dichten Sümpfen, zahlreichen Feuchtgebieten und einer bewachsenen Kraterlandschaft ab. Der Park umschliesst gleich mehrere Seen, darunter dem Eduardsee und den Lake George. Die Bezeichnung des Schutzgebiets als auch der Seen geht auf die Zeit der britischen Kolonialherrschaft zurück.
Ebenso abwechslungsreich wie die Flora gestaltet sich auch die Fauna im Queen-Elizabeth-Nationalpark, der im äußersten Westen des Landes liegt.

In den Sümpfen, in den dichter Papyrus wächst, leben Kronenkraniche, die das Wappentier des Landes sind. In den Wäldern sind Löwen und Riesenwaldschweine heimisch, in den zahlreichen Kraterseen des Parks sind riesige Populationen von Flamingos zu Hause. Sehenswert sind die ansässigen Löwen, die gern auf Bäumen klettern. Ein äußerst seltene Eigenschaft der Raubtiere auf afrikanischen Boden.

Der Artenreichtum des Queen-Elizabeth-Nationalparks wird auf über 700 unterschiedliche Arten geschätzt, darunter knapp 100 Säugetier- und mehr als 600 unterschiedliche Vogelarten.

Der Murchison Falls National Park

Im Nordwesten des Landes liegt der zweite, nennenswerte Park Ugandas - der Murchison Falls National Park. Mit seiner Größe von fast 3.900 km² ist er das größte Schutzgebiet in Uganda. Seine Geschichte geht bis auf das Jahr 1910 zurück, damals galt das Gebiet noch als Wildreservat. 1954 wurde aus dem Wildreservat der Murchison Falls National Park, der dank seiner guten Infrastruktur unter Touristen ein beliebtes Reiseziel für Safaris darstellt. Er verbindet sich mit angrenzenden Parks zu einem Schutzgebiet von 5.000 km².

Die weite Graslandschaft im Norden ist die Heimat von Löwen, Elefanten und Büffeln, die überall in Afrika zuhause sind. Einzigartig ist dagegen die Präsenz des Uganda-Kobs, eine nur in diesem Land heimische Antilopenart. Wenige Exemplare der seltenen Rothschild-Giraffe durchstreifen ebenfalls die Savannne.

Im Bereich des Murchison-Wasserfalls, der als Namensgeber fungierte, ist die Tierwelt eine ganz andere. Hier leben Krokodile am Ufer des Flusses, die auf Opfer des Wasserfalls warten. Hier lebt auch der Abu Markub, der auch als Schuschnabel bekannt ist.

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