Geschichte Afrikas

Geschichte Afrikas

Die Geschichte eines Kontinents

Der Einfluss fremder Mächte, vorwiegend aus Europa, hat das gesamte Land über Jahrtausende hinweg stark beeinflusst. Immer wieder stand Afrika unter der Führung fremder Herrscher. Der schwarze Kontinent ist reich an Bodenschätzen, von einer beeindruckenden Flora und Fauna gezeichnet. Nicht nur daraus zieht dieser Erdteil seinen Reiz, dem über viele Jahrhunderte nur wenige Herrscher widerstehen konnten.

Wiege der Menschheit

Vor mehr als sechs Millionen Jahren war es dieser Kontinent, auf denen die ersten Urmenschen, die Vorgänger des modernen Menschen umherzogen. Während Europa noch von wilden Tieren beherrscht wurde, entwickelte sich in Afrika der moderne Mensch. Es ist heute wissenschaftlich belegt, das Afrika die Wiege der Menschheit ist. In ganz unterschiedliche Richtungen, aber alle mit demselben Ziel, entwickelten sich die ersten Urmenschen verstreut und voneinander isoliert auf diesem Kontinent. Der ersten Traditionen und Kulturen wurden in Afrika geboren. Erstmals in der Geschichte der Menschheit wurden kleine Dörfer gegründet, der Mensch wurde vom Nomaden zum sesshaften Jäger und Sammler.

Die ersten Einwanderer

Vor mehr als 2.000 Jahren wurde der Norden Afrikas erstmals von feindlichen Einwanderern heimgesucht. Das römische Imperium, oftmals als die erste Weltmacht bezeichnet, überquerte das Mittelmeer und eroberte die nördlichsten Küstengebiete Afrikas. Die Römer nutzten die enormen Schätze der Länder und beuteten sie aus. Städte wie Karthago, die sich ihnen in den Weg stellten, wurden bis zum Schluss bekämpft. Sie übermittelten den Einheimischen ihre Werte und lehrten sie ihre Fähigkeiten der Baukunst oder der Landwirtschaft. Es war das erste, aber nicht letzte Mal in der Geschichte Afrikas, das fremde Mächte einen großen Einfluss ausübten.
Der Südosten des Kontinents entwickelte sich zu dieser Zeit sehr eigenständig. Die Sahara zeigte sich schon damals als unüberwindliche Barriere zwischen den afrikanischen Kulturen.

Zeit des Umbruchs

Mit dem Zerfall des römischen Imperiums kam es in Afrika zu einer Zeit des Wandels und der Selbstfindung. Ohne äußere Mächte wuchs der Kontinent enger zusammen. Die Völker erkundeten den Erdteil, überquerten erstmals die Sahara und lernten die fremden Kulturen jenseits der Wüste kennen. Über viele Jahrhunderte hinweg, etwa bis ins 15. Jahrhundert hinein, kam es zu einem regen Austausch der Kulturen. Der sogenannte Transsahara-Handel verknüpfte Nordafrika mit dem restlichen Kontinent. Schon damals durchquerten Kamele und Dromedare, die Schiffe der Wüste, das Land. Es waren die Europäer, die zu dieser Zeit erneut Afrika als Ziel ihrer Machtausdehnung aufsuchten und das Bild veränderten.

Der Anfang und das Ende der Kolonien

In den letzten fünfhundert Jahren prägten die Kolonien europäischer Staaten das Bild Afrikas. Die Kolonialmächte teilten sich das Land neu auf, verschoben Grenzen und profitierten von den reichen Schätzen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein bestimmten die selbst ernannten Herrscher die Geschicke des zweitgrößten Kontinents der Erde. Sie veränderten das Bild Afrikas enorm und hinterließen Mitte der 1950er Jahre, als die ersten Kolonien in die Unabhängigkeit entlassen wurden, zerrüttete Staaten und zerstrittene Volksgruppen. Bis heute dauert der Prozess der Selbstfindung und der politischen Stabilität in vielen afrikanischen Ländern an.

 

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