Botsuana

Botsuana

Die Republik Botsuana, oftmals auch Botswana genannt, liegt im Süden von Afrika auf einer Fläche von etwa 582.000 Quadratkilometern.

Die Bevölkerung Botsuanas setzt sich aus unterschiedlichen Volksgruppen zusammen. Viele sind der Sotho-Tswana-Gruppe zugehörig. Daneben leben in Botsuana auch Buschmänner, Hereros, sowie auch einige Nichtafrikaner, wie zum Beispiel Einwohner aus Europa. Der Großteil der Einwohner ist mit etwa 55% dem Christentum zugehörig. Daneben leben auch viele Animisten und Moslems in Botsuana. Die Landessprachen von Botsuana sind Englisch und Setswana.

Sehenswürdigkeiten von Botsuana

Die üppige und abwechslungsreiche Flora und Fauna des Landes macht Botsuana zu einem der beliebtesten Reiseziele bei Touristen aus aller Welt. Etwa 80% der Landesfläche besteht aus einer Halbwüste. In vielen Regionen konnte sich eine besonders artenreiche Tierwelt entwickelt. Die Tierwelt wird in vielen der Nationalparks Botsuanas geschützt. Dazu zählt zum Beispiel das Moremi-Wildreservat, der Chobe-Nationalpark, der Nxai-Pan Nationalpark oder das Central-Kalahari-Game Reservat. Dieses gilt mit einer Fläche von 51.800 Quadratkilometern als das zweitgrößte Schutzgebiet der Welt.

Durch viele der Nationalparks, welche zusammen 20% der gesamten Landesfläche ausmachen, können erlebnisreiche Safaris unternommen werden. Viele der Safaris starten in der Stadt Maun. Von hier aus kann auch die sicherlich schönste Region von Botsuana gut erreicht werden. Dabei handelt es sich um das Okavango-Delta als das weltgrößte Binnenlanddelta, mit dem 15.000 Quadratkilometer großen Okavango-Becken. In dieser Region ist die Pflanzen- und Tierwelt besonders abwechslungsreich und es leben hier 200 Vogelarten, 36 Säugetierarten und 80 Fischarten.

Lage und das Klima von Botsuana

Botsuana grenzt im Nordosten an Simbabwe, im Süden und Südosten an Südafrika, im Nordosten an Sambia sowie im Norden und Westen an Namibia. Botsuana liegt als Binnenland im tropischen Hochland. Der größte Teil des Landes wird von der Kalahari bedeckt. Im Norden Botsuanas beginnt entlang des Okawango ein Feuchtgebiet, mit einer Feuchtsavanne und einer großen Sumpflandschaft. Ganz im Nordosten des Landes befindet sich ein Trockenwaldgebiet.

In Botsuana herrscht ein Halbwüsten- und Savannenklima. Im Winter ist es mit durchschnittlich 20 Grad angenehm warm, in der Nacht kühlt es allerdings ab, so dass es zu Frost kommen kann. In der Sommerzeit von Oktober bis März ist es feucht und heiß. Die Temperaturen liegen bei durchschnittlich 30 bis 35 Grad und die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 70%. Selbst in der Nacht kühlt es bei etwa 20 Grad nicht sehr stark ab. In der Sommerzeit kann es häufig zu kurzen aber heftigen Regenfällen und Gewittern kommen.

Im Frühling von September bis Oktober können aufgrund der vorherrschenden Trockenheit die Tiere an den Wasserlöchern besonders gut beobachtet werden. In den Monaten November bis Dezember können zudem besonders viele Jungtiere entdeckt werden.

An- und Einreise

In Botsuana gibt es mit dem Flughafen in Gaborone und dem Flughafen in Maun insgesamt zwei internationale Flughäfen. Allerdings werden diese nicht direkt von europäischen Fluggesellschaften angeflogen. In der Regel müssen Reisende in Windhoek, Johannesburg oder Victoria umsteigen, um Botsuana mit dem Flugzeug zu erreichen. Neben den Flughäfen gibt es in Botsuana auch eine Schiffsverbindung nach Sambia, sowie Bahnverbindungen nach Südafrika und Simbabwe.

Für die Einreise nach Botsuana werden von deutschen Staatsangehörigen ein Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens sechs Monaten sowie ein Visum benötigt. Dieses Visum können Touristen bei der Einreise erhalten. Gebühren werden für die Ausstellung nicht erhoben.

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