Geschichte Kenias

Geschichte Kenias

Die Republik Kenia liegt in Ostafrika auf einer Gesamtfläche von über 582.000 Quadratkilometern. Von den insgesamt rund 39 Millionen Einwohnern leben etwa drei Millionen in Nairobi, der Hauptstadt des Landes.

Landwirtschaft und Handel

Deshalb wird Afrika auch häufig als die 'Wiege der Menschheit' bezeichnet, denn auch die Gattungen, aus welchen sich der moderne Mensch entwickelte, waren in Afrika und vermutlich auch in Kenia heimisch. Gegen 2.000 vor Christus waren es Ackerbauern und auch Hirten, die aus Äthiopien nach Kenia reisten. Landwirtschaft mit Herdentieren gab es in Kenia mindestens ab dem Jahre 1.000 vor Christus. Bereits ab etwa 100 nach Christus handelte die Bevölkerung der Region mit Arabern. So waren es auch Araber, welche sich in der Zeit des Mittelalters an Kenias Küste niederließen. Die Araber waren auch für die Gründung von einigen wichtigen Stadtstaaten verantwortlich. Dazu zählten zum Beispiel Malindi und Mombasa.

Deutsche Kolonie

Mit den Portugiesen gelang es im Jahre 1498 auch Europäern, sich in Kenia niederzulassen. Bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts konnten sich die Portugiesen gegen die einheimische Bevölkerung durchsetzen und so große Landesteile für sich einnehmen. Dazu zählten die Küstenregion und auch Mombasa. Allerdings konnten sich die Portugiesen nur bis zur Vertreibung aus Mombasa im Jahre 1729 durchsetzen. Von der Küste bis nach Mombasa hinein waren es zwei arabische Dynastien, die viel Macht in der Region ausübten und im Jahre 1885 waren es Deutsche, welche eine Kolonie in Kenia errichteten. Die Briten erhielten im Jahre 1887 Konzessionsrechte für den Küstenbereich Kenias und sie übernahmen die Herrschaft über den britischen Teil Ostafrikas. Auch die von Deutschen besetzten Gebiete an der Küste Kenias wurden im Jahre 1898 von den Briten übernommen.

Kronkolonie der Briten

Im Jahre 1895 wurde Britisch-Ostafrika schließlich zum britischen Protektorat erklärt. Die weiße Bevölkerung erhielt in den nachfolgenden Jahren zudem das Recht, die fruchtbaren Gebiete im Bergland Kenias zu besiedeln. Im Jahre 1920 wurde der von Briten beherrschte Teil schließlich zur Kronkolonie der Briten erklärt. Ab dem Jahre 1952 führten Aufstände der Bevölkerung Kenias dazu, dass sich das Land für rund acht Jahre im Ausnahmezustand befand. Erst am 12. Dezember 1963 wurde Kenia von den Briten als unabhängig erklärt. Der erste Präsident der unabhängigen Republik Kenias war Jomo Kenyatta.

 

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