Weiße Rhinozerosse

Weiße Rhinozerosse

Die Rhinozerosse, umgangssprachlich auch als Nashörner bekannt, gehören zur Tierfamilie der Unpaarhufer. Weiße Rhinozerosse sind Afrikanische Säugetiere, werden auch Breitmaulnashörner genannt und sind nach den Elefanten die größten Landsäugetiere.

Aussehen

In der heutigen Zeit ist der Bestand an wild lebenden Tieren in Afrika nicht allzu groß. Beheimatet sind sie im mittleren sowie im südlichen des Kontinents. Ihr gesamtes Erscheinungsbild ist gewaltig bis hin zu beängstigend. Weiße Rhinozerosse wiegen bis zu 3.500 Kilogramm, umgerechnet dreieinhalb Tonnen oder 70 Zentner. Ihr Kopfumfang beträgt bis zu vier Meter, und ihre Schulterhöhe wirkt bei 160 bis 200 Zentimetern eher gedrungen. Direkt vorne am Kopf bilden sich zwei Hörner aus, von denen das obere länger als 1,50 Meter wachsen kann. 
Die Körperfarbe ist grau und der gesamte Tierkörper unbehaart, mit Ausnahme der Ohren und des Schwanzendes. Hören und Sehen sind weniger ausgeprägt, ganz im Gegensatz zum Geruchssinn.

Lebensweise

Diese Population der Nashörner lebt gerne in einer Gruppe von bis zu einem Dutzend Tieren. Das gilt jedoch vorwiegend für die weiblichen Tiere und deren Nachwuchs, während die Bullen außer zur Paarungszeit nicht so gerne gesehen sind. Mit zunehmendem Alter leben sie in einem eigenen Revier, das sie markieren und gegen andere männlichen Tiere auch verteidigen. Es ist beim normalen Ansehen kaum vorstellbar, dass ein ausgewachsenes Tier im Galopp eine Geschwindigkeit von bis zu 40 Kilometern erreichen kann. Im normalen Trab legen die Tiere stündlich zwischen 10 und 30 Kilometer zurück.

Ernährung

Zum Ende der 18monatigen Tragzeit wird ein circa 40 Kilogramm schweres Kalb geboren. Es wird etwa ein Jahr lang gesäugt, wobei das Jungtier schon wenige Tage nach der Geburt auch Gras aufnimmt. Bis zur nächsten Paarung vergehen dann in der Regel zweieinhalb bis drei Jahre. Weiße Rhinozerosse sind Vegetarier. Zu ihrer Lieblingskost zählen Buschwerk, das wegen der Größe und Unbeweglichkeit der Tiere niedrig gewachsen sein muss, und Gras. Sie leben gerne in der Nähe von Gewässern wie Seen oder flachen Flüssen mit den für sie passenden Stellen zum suhlen, eine Art ‚Wellness für Nashörner‘.

Roter Stummelaffe

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Der rote Stummelaffe gehört zur gleichnamigen Primatengattung, wobei diese zur der Familie der Meerkatzenverwandten zu zählen ist. Ihr Aussehen und der Name, sind vor allem durch die auffallende Fellfarbe geprägt.... mehr

Steppenpavian

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Der Steppenpavian ist eine Art aus der Gattung der Paviane, wobei dieser kleiner als seine Artgenossen ist und wie der Name schon sagt, vorwiegend in der Steppe lebt.... mehr

Flughund

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Der Flughund hat trotz seines Aussehens, nicht viel mit Federmäusen gemein, sondern steht diesen eher gegenüber. Dabei gehören die flugfähigen Hunde zu der Tiergattung der Afrikanische Säugetiere und der Ordnung der Fledertiere.... mehr

Steppenzebras

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Es gibt viele Afrikanische Säugetiere, die durch ihre Besonderheiten weltbekannt sind, eine Gruppe dieser Tiere sind die Burchell-Zebras (Steppenzebras).... mehr

Rappenantilope

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Bei den Rappenantilopen handelt es sich um afrikanische Säugetiere, die zu der Ordnung der Paarhuftiere gehören.... mehr

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Ein männlicher Pavian zeichnet sich vor allem durch die Größe aus, die das Doppelte von der der Weibchen betragen kann. Weiterhin haben die Primaten lange scharfe Eckzähne und ein dunkelbraunes bis graubraunes Fell.... mehr

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Das Weißbartgnu wird umgangssprachlich unter anderem auch als Streifengnu oder als Blaues Gnu bezeichnet. Wie zahlreiche andere Afrikanische Säugetiere auch gehört diese Kuhantilope zur Familie der Hornträger.... mehr

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