Oryxantilope

Oryxantilope

Bei der Oryxantilope handelt es sich um einen wahren Überlebenskünstler, der vor allem in den trocknen und halbtrockenen Gebieten Afrikas vorkommt.

Aussehen

Diese Antilopenart gehört zu der Unterfamilie der Pferdeböcke und zeichnet sich besonders durch die langen Hörner aus, die sowohl bei Männchen, wie auch Weibchen vorhanden sind. Diese können bis zu 120 Zentimeter lang werden, wobei sie fast gerade nach oben wachsen und eine rindenartige Struktur aufweisen. Ebenfalls ein Merkmal der Oryxantilope ist ihr helles Fell, das schwarze Streifen aufweist, die vor allem am Bauch, den Vorderbeinen und in dem Gesicht vorkommen. Der Bauch der Tiere ist dabei noch heller als der Rücken, so dass sie besser vor der Hitze geschützt sind, die vom Boden abgestrahlt wird. Ein ausgewachsener Bulle dieser Antilopenart kann eine Standhöhe von 180 Zentimetern und ein Körpergewicht von 200 Kilogramm erreichen.

Lebensraum

Was ist das Besondere an den Oryxantilope und ihrem Lebensraum? Wie schon oben genannt, sind diese Tiere Überlebenskünstler in den Halbwüsten in Afrika. So ist es den Tieren möglich, auch längere Zeit ohne Wasser auszukommen. Hierbei kann ihre Temperatur von 38 Grad, wie es für Afrikanische Säugetiere üblich ist, bis auf 45 Grad ansteigen, ohne dass sie einen Hitzschlag bekommen. Hierfür haben diese Antilopen ein zusätzliches Adergeflecht am Hals, das einen einfachen Wärmeaustausch ermöglicht. Wenn sie jedoch bei hoher Hitze auf der Flucht sind, versagt diese Methode mitunter und sie können an der hohen Temperatur sterben.

Lebensweise

Wie ist die Lebensweise dieser Antilopenarten? Die Tiere leben vor allem in kleinen Gruppen, wobei diese vorwiegend aus Weibchen und Jungtieren besteht. Die Männchen sind meist Einzelgänger und schließen sich nur zur Paarungszeit mit den Herden zusammen. Dabei gibt es aber Jungesellengruppen aus männlichen Tieren, die zusammen wandern. Die Nahrung der Antilopen besteht vorwiegend aus Gras und Laub, aber auch Blätter von Büschen oder Bäumen werden gefressen, wenn diese zur Verfügung stehen. Ein großer Teil der benötigten Flüssigkeit, wird über diese Nahrung aufgenommen, so dass die Oryxantilopen auch lange ohne eine Wasserstelle auskommen.

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