Der Gepard ist eine der bekanntesten Raubkatzen, die es auf der Welt gibt. Dies liegt vor allem an dem sehr speziellen Jagdverhalten der Katze.
Hierbei ist es dem Tier möglich, durch seinen besonderen Körperbau, eine Höchstgeschwindigkeit beim Jagen zu erreichen, was den Gepard zum schnellsten Tier auf dem Land macht.
Weiterhin erinnert das Verhalten des Tieres beim Jagen, eher an das von Wölfen (Caniden), so dass die Geparde hier eine Sonderstellung in der Gattung der Katzen eingeräumt bekommen. Forschungen zeigen aber, dass diese Afrikanischen Säugetiere durchaus mit den Katzen stammverwandt sind, da der nächste Verwandte dieser Tiere der amerikanische Puma ist.
Was sind die besonderen Merkmale von den Geparden, außer den hohen Jagdgeschwindigkeiten? Zuerst sollte hier das Fell erwähnt werden, das eine gelbliche Grundfarbe aufweist, wobei schwarze Flecken ein Muster bilden. Hinzu kommt, dass das Gesicht insgesamt dunkler ist und keine derartigen Flecken zeigt, dafür laufen aber zwei schwarze Streifen von den Auen hinab bis zum Maul. Aber nicht nur das Fell macht die Geparden aus, sondern auch ihre kleine, schlanke und vor allem extrem lange Gestalt. Die Tiere können eine Länge von bis zu 150 Zentimetern erreichen, wobei nochmals 70 Zentimeter Schwanzlänge hinzukommen. Die Schulterhöhe beträgt dabei aber nur circa 80 Zentimetern.
Wo leben die Geparde bevorzugt in Afrika? Früher waren diese Tiere noch weit mehr in Afrika verbreitet als es heute der Fall ist, da durch Bejagung, die Zahl der Population stark zurückgegangen ist. Heute findet man den Gepard fast ausschließlich nur noch in den Steppen und Savannen südlich der Sahara, da hier die Tiere am besten Jagen können. Besonders bevorzugt sind hier Gebiete mit einer guten Deckung und Hügel als Aussichtspunkt. Wenn es außerdem zu viele Bäume oder Sträucher gibt, können sie nicht ihre hohe Schnelligkeit erreichen, was meist zu einem Misserfolg bei der Jagd führt, daher meiden die Geparde solche Gebiete.
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