Geschichte der Zentralafrikanischen Republik

Geschichte der Zentralafrikanischen Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenland in Zentralafrika. Auf einer Fläche von 622.984 Quadratkilometern leben rund 4,4 Millionen Menschen. Von diesen Einwohnern leben mehr als 550.000 in Bangui, der Hauptstadt und der zugleich größten Stadt des Landes.

Kolonialisierung

Später wanderten auch Zugehörige des Volkes der Bantu in das Gebiet ein. Dadurch wurden die Ureinwohner verdrängt. Etwa 1.500 nach Christus lebten noch weitere Volksgruppen im Land. Zu der Zeit lebte das Volk der Sanda im östlichen Teil des Landes und im Westen lebte das Volk der Bongo.

Viel später, nämlich erst ab dem 17. Jahrhundert, gelangten Europäer in das Land. Sie drungen von der Westküste in das Gebiet ein. Dabei handelte es sich um niederländische und portugiesische Sklavenhändler. Später kamen noch arabische Händler hinzu. Durch den regen Sklavenhandel wurden unzählige Menschen der Region verschleppt. Das hatte zur Folge, dass Mitte des 19. Jahrhunderts große Teile des Landes entvölkert waren.

Aufstände

Im Jahre 1885 drangen Franzosen in das Landgebiet ein und gründeten unter anderem Bangui. Bangui nimmt auch in der heutigen Zeit als Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik eine bedeutende Stelle im Land ein. Allerdings konnten die Franzosen das Land nicht ohne Weiteres für sich einnehmen, sondern sie mussten sich gegen belgische und deutsche Truppen zur Wehr setzen. Schließlich konnte sich Frankreich durchsetzen und erhielt von den europäischen Großmächten den Anspruch am Land zuerkannt. Das Land wurde zur Kolonie Ubangi-Schari erklärt und im Jahre 1910 an Französisch-Äquatorialafrika, zusammen mit Ländern wie TschadKongo und Mittel-Kongo, angegliedert. Gegen die Kolonialherrschaft und die Ausbeutung setzte sich die einheimische Bevölkerung allerdings zunehmend zur Wehr. So kam es immer wieder zu Aufständen im Land.

Unabhängigkeit

Mit Ende des Zweiten Weltkriegs kam es dazu, dass die Region zum französischen Überseeterritorium erklärte wurde. Das hatte auch zur Folge, dass die Zentralafrikanische Republik im Jahre 1958 als autonome Region galt. Seit dem 13. August 1960 ist die Zentralafrikanische Republik schließlich von Frankreich unabhängig. Die ersten Wahlen wurden bereits im Jahre 1958, mit Erreichen des autonomen Status abgehalten. Nachdem im Jahre 1972 das Zentralafrikanisches Kaiserreich für kurze Zeit entstand, kam es zu zahlreichen Putschversuchen und Regierungswechseln. Mittlerweile wird die Zentralafrikanische Republik mit einem präsidentiellen Regierungssystem mit Premierminister geführt.

 

Mauritius

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Der Inselstaat Mauritius, offiziell die Republik Mauritius, liegt als Teil der Maskarenen im indischen Ozean. Auf einer Gesamtfläche von 2.040 Quadratkilometern leben rund 1,25 Millionen Einwohner und davon leben etwa 150.000 Menschen in Port Louis, der Hauptstadt von Mauritius. ... mehr

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Die politische und wirtschaftliche Hauptstadt Abidjan ist mit rund fünf Millionen Einwohnern allerdings die größte Stadt des Landes.... mehr

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In dem Land leben 35,68 Millionen Menschen, wovon rund acht Millionen in Khartum leben, der Hauptstadt des Landes. Die Bevölkerung des Sudan setzt sich dabei aus mehr als 500 unterschiedlichen Stämmen zusammen. ... mehr

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Die Republik Äquatorialguinea ist ein Land in Zentralafrika. Auf einer Fläche von 28.051 Quadratkilometern leben dort mehr als 690.000 

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