Geografie der Zentralafrikanischen Republik

Geografie der Zentralafrikanischen Republik

Die Zentralafrikanische Republik ist ein Binnenland in Zentralafrika. Auf einer Fläche von 622.984 Quadratkilometern leben rund 4,4 Millionen Menschen. Von diesen Einwohnern leben mehr als 550.000 in Bangui, der Hauptstadt und der zugleich größten Stadt des Landes.

Landesfläche

Das gesamte Landgebiet umfasst eine Fläche von 622.984 Quadratkilometern. Der Großteil des Landes liegt auf einem rund 600 Meter hohen Plateau, auf der Nordäquatorialschwelle. Im Land dominiert dabei hügelige Feuchtsavanne, sie nimmt den größten Teil der Landesfläche ein. In Richtung Norden geht die Feuchtsavanne in die Trockensavanne über. Im Südwesten der Zentralafrikanischen Republik gibt es allerdings noch dichten Regenwald. Dieser tropische Regenwald bietet den dort lebenden Flachlandgorillas und Waldelefanten eine Zufluchtsstätte.

Zahlreiche Tierarten

An der Grenze zum Sudan liegt das Bongo-Massiv mit einer Höhe von 1.330 Metern. Im Zentrum und nördlichen Teil des Bongo-Massivs liegt auch der Nationalpark André-Félix. Dieser erstreckt sich über eine Fläche von 1.700 Quadratkilometern und wird von dem 4.200 Quadratkilometer großen Naturschutzgebiet Yata-Ngaya umgeben. In diesem Gebiet, bestehend aus Wäldern und Buschsavanne, sind zahlreiche Tierarten heimisch. Noch höher erhebt sich das Land an der Grenze zu Kamerun. Dort liegt das Yade-Massiv, welches mit dem Berg Ngaoui bis zu 1.420 Metern in die Höhe ragt. Der Gipfel dieses Berges bildet auch den höchsten Punkt der Zentralafrikanischen Republik. Im Norden des Landes ist das Land deutlich flacher. Dort senkt es sich zu einer Hügellandschaft ab, dem Tschadbecken. Dieses dominiert den nördlichen Landesteil der Zentralafrikanischen Republik und nimmt rund 216.000 Quadratkilometer der Landesfläche ein.

Flüsse

Durch den Staat Zentralafrikas fließen zahlreiche Flüsse. Zu diesen zählt zum Beispiel der Ubangi. Dieser ist insgesamt 1.120 Kilometer lang und aufgrund der hohen Wasserführung einer der größten Nebenflüsse des Kongo. Allerdings fließt er nicht mit seiner ganzen Länge durch die Zentralafrikanische Republik, sondern auch durch die Demokratische Republik Kongo und die Republik Kongo, wo er in den Kongo mündet. Ein weiterer Fluss ist der Ouham. Er ist ein Quellfluss des Schari und entspringt in der Zentralafrikanischen Republik und fließt über eine Länge von 676 Kilometern, bis er in Tschad in den Schari mündet. Zu den weiteren Flüssen des Landes zählen unter anderen der Bahr Aouk, der Nana Barya, der Mbomou, der Pendè und auch der Chinko. Der Fluss Chinko fließt als Nebenfluss des Mbomou auf einer Länge von 411 Kilometern ausschließlich durch die Zentralafrikanische Republik.

 

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