Geschichte Nigerias

Geschichte Nigerias

Die größte Stadt des Landes ist allerdings Lagos, die vorherige Hauptstadt. Zudem zählt diese Stadt mit rund elf Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten Städten der Welt.

Unabhängigkeit

Auch das Volk der Edo, Ibo, Yoruba und der Ibidio errichteten Königreiche. Viele dieser Reiche entstanden zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert. Nachdem das Landgebiet Nigerias von den Europäern entdeckt wurde, begann am Anfang des 16. Jahrhunderts der Sklavenhandel. Einige europäische Staaten beteiligten sich daran. Ab dem Jahre 1861 begannen die Briten mit der Kolonialisierung des Landes. Es dauerte fast ein Jahrhundert, bis Nigeria die Unabhängigkeit von Großbritannien erlangen konnte, denn erst seit dem 1. Oktober 1960 ist Nigeria von Großbritannien unabhängig. Jedoch begannen die ersten politischen Bewegungen der einheimischen Bevölkerung bereits um das Jahr 1920. Zudem kam es aufgrund der ethnischen Unterschiede im Land auch innerhalb der Bevölkerung immer wieder zu Spannungen. So wurden die einzelnen Gebiete ab dem Jahre 1914 von Großbritannien zusammengefasst, jedoch erfolgte die Verwaltung wegen der anhaltenden Spannungen getrennt. Insbesondere der Norden und Süden Nigerias wurden getrennt verwaltet.

Wechselhafte Geschichte

Mit Erlangen der Unabhängigkeit wurde das Land zunächst vom Premierminister Tafawa Balewa, und nicht vom Präsidenten regiert. Zwar gab es mit Benjamin Nnamdi Azikiwe einen Präsidenten, jedoch übernahm dieser keine regierenden, sondern lediglich zeremonielle Aufgaben. Am 30. Mai 1967 wurde diese erste Republik jedoch durch das Militär beendet. Infolge dessen wurde im Südosten des Landes die Biafra Republik ausgerufen. Auch diese gegründete Republik bestand nur bis zum Jahre 1970, bis sie mit dem gleichnamigen Krieg beendet wurde. Im Anschluss folgte in der Republik Nigeria eine politisch sehr wechselhafte Geschichte, denn es wurden mit der Zeit mehrere Republik ausgerufen und wieder beendet. Zudem kam es im Land auch immer wieder zu Unruhen.

Politische Unruhen

In der IV. Republik übernahm im Jahre 1999 Olusegun Obasanjo das Amt des Präsidenten. Auch im Jahre 2003 wurde dieser Präsident in seiner Amtszeit bestätigt. Zwar konnte er mit der Regierung einige Erfolge erzielen, jedoch kam es im Land immer wieder zu innenpolitischen Unruhen. Im Jahre 2007 wurde Olusegun Obasanjo bei den Präsidentschaftswahlen von Umaru Musa Yar'Adua abgelöst.

 

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