Krankheiten auf Madagaskar

Krankheiten auf Madagaskar

Die Republik Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Der Inselstaat liegt auf einer Gesamtfläche von 587.041 Quadratkilometern und somit ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt.

Krankheiten

Deshalb ist es ratsam, dass alle Reisenden vorab eine entsprechende Reisekrankenversicherung abschließen. Diese sollte auch den Rücktransport im Krankheitsfall übernehmen, damit zum Beispiel Operationen in Europa durchgeführt werden können.

In Madagaskar ist das Malaria-Risiko in einigen Regionen wie an der Küste und in den Gebieten des Regenwaldes sehr hoch. In den Gebieten rund um die Hauptstadt, im Landesinneren und in den höheren Ebenen besteht hingegen ein mittleres Risiko, sich mit Malaria zu infizieren. Die Anopheles-Mücken übertragen die Erkrankung, welche auch noch Wochen oder Monate nach dem Aufenthalt in Madagaskar auftreten kann. Deshalb sollte auch nach der Reise beim Auftreten von Fieber der Arzt über den Aufenthalt in Madagaskar aufgeklärt werden. Unbehandelt verlaufen viele Malaria-Erkrankungen tödlich. Zur Prophylaxe ist die Einnahme von Medikamenten möglich. Daneben sollte auch aufgrund von anderen Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel dem Chikungunya- und Dengue-Fieber, welche von Mücken übertragen werden, den ganzen Tag auf einen ausreichenden Mückenschutz geachtet werden. Dazu zählen lange Kleidung, das Schlafen unter Moskitonetzen und die Verwendung von Insektenschutzmitteln.

Infektionen

Beim Baden in Süßwasser kann es zu einer Infektion mit der Bilharziose kommen, deshalb sollte auf das Baden in den Gewässern verzichtet werden. Im ganzen Land besteht zudem die Gefahr, sich mit Krankheiten zu infizieren, welche durch verunreinigtes Trinkwasser und Lebensmittel übertragen werden. Zu den häufigen Infektionskrankheiten zählen zum Beispiel Wurmerkrankungen, Typhus, Lambliasis und Hepatitis A. Aber auch Durchfallerkrankungen wie Cholera kommen im Land vor. Eine Infizierung kann durch eine konsequente Trinkwasser- und Lebensmittelhygiene vermieden werden. Das bedeutet zum Beispiel, dass nur gewaschene, geschälte und gekochte Lebensmittel verzehrt werden sollten. Zudem sollte nur Wasser aus Flaschen getrunken und auch zum Waschen genutzt werden. Auf den Verzehr von Lebensmitteln wie rohen Salaten, Schweinefleisch und Mayonnaise sollte ganz verzichtet werden.

Zu den weiteren Erkrankungen, welche in Madagaskar auftreten, zählt auch die Pest. Insbesondere ab Oktober, wenn die Regenzeit beginnt, werden immer wieder Fälle gemeldet. Diese Erkrankung wird durch Rattenflöhe übertragen. Allerdings bekommt die Gesundheitsbehörde Madagaskars die Erkrankungen in jedem Jahr wieder unter Kontrolle.

Impfschutz

Bei der Einreise nach Madagaskar müssen bei einem direkten Flug aus Deutschland keine Pflichtimpfungen durchgeführt werden. Sollte die Einreise über ein Gelbfieberinfektionsgebiet erfolgen, dann muss ein Nachweis über eine erfolgte Gelbfieberimpfung erbracht werden. Daneben wird Reisenden empfohlen, die Standardimpfungen zu überprüfen und ggf. nachzuholen. Dazu zählt ein Impfschutz gegen Polio, MMR (Masern, Röteln, Mumps), Tetanus, Keuchhusten, Diphtherie und gegen die Influenza. Neben den Standardimpfungen ist auch ein Impfschutz gegen Typhus und Hepatitis A sinnvoll. Eine Impfung gegen Tollwut und Hepatitis B wird hingegen nur bei Langzeitaufenthalten empfohlen.

 

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