Wirtschaft Lybiens

Wirtschaft Lybiens

1,8 Millionen der libyschen Einwohner leben allein in der Hauptstadt Tripolis.

Libyens Wirtschaft

Die Arbeitslosenquote in Libyen ist sehr hoch und lag in den Jahren von 2002 bis 2009 bei etwa 30 Prozent. Diese Quote ist wirtschaftlich umso schlimmer, als dass das soziale Sicherungsnetz in Libyen natürlich kaum mit dem der europäischen Staaten zu vergleichen ist.

Die Wirtschaft wird durch die Regierungpolitik in Libyen seit dem Jahre 2002 Schritt für Schritt liberalisiert. Dies macht sich unter anderem auch an einem steigenden Wirtschaftswachstum bemerkbar. Seit dem Jahre 2003 lag das Wirtschaftswachstum Libyens somit stets über drei Prozent mit stetig steigender Tendenz. Die Reform zur Liberalisierung der Wirtschaft kann das Land vor allem durch den mesitens relativ hohen Ölpreis schnell voran treiben. Libyen verfügt dabei über ein reiches Vorkommen an Erdöl, aber auch Erdgas wird in Libyen gefördert.

Die einzelnen Wirtschaftszweige

Das Erdöl und das Erdgas machten somit etwa 70 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Die weiteren Wirtschaftszweige Libyens machen im Vergleich dazu nur einen deutlich geringeren Anteil am Bruttoinlandsprodukt aus. Für die Landwirtschaft lag dieser Anteil zum Beispiel lediglich bei 2,9 Prozent, für das verarbeitende Gewerbe bei 1,4 Prozent, für Hotelllerie und Gaststättengewerbe bei 5,3 Prozent, für öffentliche Dienstleistungen bei 8,6 Prozent, für Elektrizität, Gas und Wasser bei 0,7 Prozent und der Anteil vom Bergbau lag bei etwa 0,8 Prozent.

In Libyen gibt es nur sehr wenige Flächen, welche landwirtschaftlich genutzt werden können. Die nutzbaren Flächen des Landes befinden sich vor allem an der Küste. Dort werden zum Beispiel Oliven, Gemüse, Gerste, Weizen, Zitrusfrüchte, Mandeln und Datteln angebaut. Trotz der wenigen Anbauflächen kann Libyen durch den Oliven- und Dattelanbau einen Anteil an der Weltproduktion von bis zu drei Prozent für Oliven und in Höhe von bis zu fünf Prozent für Datteln erreichen.

Außenhandel Libyens

Der Außenhandel Libyens wird vor allem durch das hohe Erdöl- und Erdgasvorkommen bestimmt. Der Anteil der Erlöse aus dem Erdöl- und Erdgasexport machte im Jahr 2005 etwa 97 Prozent und somit gleichzeitig in Zahlen 35,9 Milliarden US-Dollar der Exporterlöse aus. Der größte Export von Erdöl- und Erdgas erfolgte mit rund 38 Prozent nach Italien, mit rund 15 Prozent nach Deutschland, mit rund neun Prozent nach Spanien, mit etwa sechs Prozent in die Türkei sowie nach Frankreich und mit fünf Prozent in die USA.

 

São Tomé und Príncipe

São Tomé und Príncipe

Die Demokratische Republik São Tomé und Príncipe ist ein Inselstaat im Golf von Guinea. Die Inseln des Staates liegen auf einer Fläche von 1.001 Quadratkilometern und somit ist der Inselstaat São Tomé der zweitkleinste Staat von Afrika, direkt nach den Seychellen. ... mehr

Komoren

Komoren

Die Union der Komoren sind ein Inselstaat im indischen Ozean. Auf einer Gesamtfläche von 1.861 Quadratkilometern leben etwa 666.000 Einwohner. Davon leben rund 50.000 Menschen in Moroni, der Hauptstadt der Komoren.... mehr

Madagaskar

Madagaskar

Die Republik Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Der Inselstaat liegt auf einer Gesamtfläche von 587.041 Quadratkilometern und somit ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt. ... mehr

Namibia

Namibia

Die Republik Namibia liegt im Südwesten des afrikanische Kontinents. Auf einer Fläche von 824.292 Quadratkilometern leben rund 2,1 Millionen Menschen und davon leben etwa 243.000 Einwohner in Windhuk, der Hauptstadt des Landes. ... mehr

Gabun

Gabun

In Gabun gilt Französisch als die Verkehrs- und Amtssprache. Daneben werden in dem Land aber auch verschiedene Bantusprachen gesprochen.... mehr

Länderübersicht Empfohlen Meistgelesene Artikel Neuste Artikel
 
Namibia

Namibia

Mauritius

Mauritius

Marokko

Marokko


Mehr Länder

Elenantilope

Elenantilope

Löwen

Löwen

Colobus Affen

Colobus Affen


Mehr Artikel

Elefanten

Elefanten

Flusspferde

Flusspferde

Giraffen

Giraffen


Mehr Artikel