Geschichte von Liberia

Geschichte von Liberia

Die Republik Liberia liegt in Westafrika auf einer Gesamtfläche von 111.370 Quadratkilometern.

Sklaverei

Die Geschichte des heutigen Liberias begann aber erst mit der Befreiung der Sklaven. Anfang des 19. Jahrhunderts waren viele Gruppierungen bemüht, die befreiten Sklaven wieder in Afrika anzusiedeln. Für das Vorhaben wurde eine Kolonialisationsgesellschaft gegründet. Diese machte es sich zur Aufgabe, Siedlungen an der Küste Liberias für die ehemaligen Sklaven aus den USA zu errichten. Im Jahre 1839 schlossen sich die einzelnen Siedlungen zusammen und daraus entstand der Commonwealth of Liberia. Mit dem Zusammenschluss der Siedlung und der Gründung des Commonwealth of Liberia wurde das afrikanische Land schließlich im Jahre 1847 unabhängig. Europa erkannte schon früh die Unabhängigkeit Liberias an. Die Vereinigten Staaten erkannten die Unabhängigkeit erst 15 Jahre später, nämlich im Jahre 1862, an.

Politisches System

Der erste Präsident von Liberia wurde Joseph J. Roberts. Die Regierung beherrschte das Land im Namen der angesiedelten ehemaligen Sklaven aus den USA, und nicht im Sinne der Ureinwohner. Bürgerrechte wurden der afrikanischen Bevölkerung Liberias erst im Jahre 1904 zugestanden und drei Jahre später durften sie sich laut Gesetz auch an den Wahlen im Land beteiligen.

Anfang der 1970er Jahren führten Korruptionsvorwürfe und Misswirtschaft zu Unruhen im Land. Nach einem Militärputsch übernahm ein Militärregime die Macht. Das hatte zur Folge, dass einzelne Ethnien im Land nicht mehr am politischen Geschehen teilhaben konnten und mit zunehmender Härte verfolgt wurden. Der Wirtschaft im Land ging es immer schlechter und auch die Korruption sowie die Vetternwirtschaft nahmen stetig zu. Ende der 1990er Jahre kam es in Liberia schließlich zum Bürgerkrieg. Nach einem Friedensabkommen fachte dieser Bürgerkrieg im Jahre 1996 erneut für kurze Zeit auf. Der Bürgerkrieg Liberias hatte eine Million Flüchtlinge zur Folge und mehr als 200.000 Menschen wurden getötet. Somit musste mehr als ein Drittel der Gesamtbevölkerung Liberias aus dem Land flüchten.

Die erste Frau in Afrika als Staatsoberhaupt

Nach den Wahlen im Jahre 1997 wurde Charles Taylor zum Staatsoberhaupt ernannt. Er blieb bis im Jahre 2003 im Amt. Er gilt mittlerweile als einer der größten Menschenrechtsverletzer und Kriegsverbrecher des afrikanischen Kontinents. Mit dem Rücktritt erklärten die Rebellen den Bürgerkrieg offiziell für beendet und es wurden neue Wahlen durchgeführt. Im Jahre 2005 wurde Ellen Johnson-Sirleaf zur Präsidentin Liberias gewählt - die erste Frau, die in Afrika zum Staatsoberhaupt gewählt wurde.

 

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