Wirtschaft der Komoren

Wirtschaft der Komoren

Die Union der Komoren sind ein Inselstaat im indischen Ozean. Auf einer Gesamtfläche von 1.861 Quadratkilometern leben etwa 666.000 Einwohner. Davon leben rund 50.000 Menschen in Moroni, der Hauptstadt der Komoren.

Wirtschaftslage

Insgesamt wurden 187 Länder in diesem Index aufgeführt. Insbesondere das geringe Vorkommen an Rohstoffen und die stetig hohen Geburtenraten sorgen für ein sehr geringes Wachstum der Wirtschaft. Zudem ist die Arbeitslosigkeit im Land hoch. Für die Wirtschaft der Komoren ist darüber hinaus auch das niedrige Bildungsniveau der Bevölkerung ein gewaltiges Problem. Deshalb gab der Staat im Jahre 2002 auch 3,8 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für die Bildung aus.

Wirtschaftszweige

Der Großteil der Bevölkerung der Komoren arbeitet in der Landwirtschaft. Zusammen mit den Beschäftigten aus den Bereichen der Jagd- und Forstwirtschaft sowie der Fischerei sind es rund 80 Prozent der Gesamtbevölkerung, die in diesem Wirtschaftszweig arbeiten. Allerdings trägt dieser Sektor nur etwa 45 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei. In der Landwirtschaft werden Nahrungsmittel wie Bananen, Mais, Reis, Kartoffeln und Maniok in kleinen Betrieben vorwiegend für den Eigenbedarf angebaut. Kakao, Pfeffer, Vanille und Gewürznelken dienen hingegen dem Export. Auch Ylang-Ylang zählt zu den wichtigen Exportgütern. Aus diesem Anbauprodukt wird der Grundstoff gewonnen, welcher für die Parfümherstellung wichtig ist. Dabei sind es vorwiegend französische Gesellschaften, welche die Plantagen für die Hauptexportgüter auf den Komoren betreiben.

Frankreich ist der Hauptexportpartner für die Union der Komoren. Auch für den Import spielt Frankreich eine wichtige Rolle. Allerdings zählen auch Staaten wie die Arabischen Emirate und Südafrika zu den Hauptimportpartnern. Nahrungsmittel, aber auch Maschinen, Erdölprodukte und chemische Erzeugnisse, müssen ins Land importiert werden.

Industrie

Industrie gibt es auf den Komoren kaum, sodass dieser Wirtschaftszweig für die Union der Komoren bisher unbedeutend für das Bruttoinlandsprodukt und die Arbeitsplatzsituation ist. Industrielle Betriebe sind kleinere Unternehmen, die zum Beispiel für die Verarbeitung von Nahrungsmitteln verantwortlich sind, und es werden auch ätherische Öle oder Seifen hergestellt. Neben der Industrie ist auch der Tourismus bisher unbedeutend für das Bruttoinlandsprodukt. Dieser wird zwar mithilfe Frankreichs und Südafrikas gefördert, jedoch konnten noch keine größeren Erfolge erzielt werden. Die meisten Touristen kommen aus Frankreich auf die Inseln der Komoren.

 

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