Politik Gabuns

Politik Gabuns

In Gabun gilt Französisch als die Verkehrs- und Amtssprache. Daneben werden in dem Land aber auch verschiedene Bantusprachen gesprochen.

Parteiensystem

Im Jahre 1968 wurde im Land schließlich die PDG, die Parti Démocratique Gabonais, gegründet. Diese regierte lange Zeit als Einheitspartei im Land. Der Führungsstil dieser Partei galt als hart. In den 1990er Jahren wurde in Gabun schließlich ein Mehrparteiensystem eingeführt und am 28. März 1991 trat auch eine neue Verfassung in Kraft. Mit dieser sollten die Wahlen transparenter werden und zugleich wurde mit der neuen Verfassung die Regierungsorganisation reformiert.

Staatsoberhaupt

Der zweite Präsident des Landes Omar Bongo regierte das Land lange Zeit und galt deshalb als der Staatschef in Afrika, welcher am längsten regierte. Omar Bongo blieb von 1967 bis zu seinem Tod im Jahre 2009 im Amt. Rose Francine Rogombe wurde nach dem Tod des Präsidenten zum Übergangspräsidenten ernannt. Es wurden innerhalb kurzer Zeit neue Wahlen organisiert und im August 2009 wurde schließlich Ali Bongo, der Sohn des verstorbenen Präsidenten Omar Bono, zum neuen Staatspräsidenten gewählt. Nach der Wahl kam es durch oppositionelle Gegner zu Krawallen. Aber eine Neuauszählung der Stimmen veränderte das Ergebnis nicht. Die Wahl gilt als rechtmäßig, jedoch wurde sie von den Gegnern nicht anerkannt.

Verfassung

Laut der gültigen Verfassung aus dem Jahre 1991 und einer Änderung im Jahre 2003 ist die Gabunische Republik eine präsidiale Republik mit Mehrparteiensystem. Staatsoberhaupt Gabuns ist demnach der Präsident, welcher zugleich auch Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist. Der Staatspräsident wird direkt vom Volk gewählt und regiert nach der Wahl für insgesamt sieben Jahre. Die Wiederwahl ist laut der geltenden Verfassung unbegrenzt möglich. Der Präsident Gabuns ernennt den Premierminister, welcher Vorsitzender der Regierung ist. Die Exekutivgewalt unterliegt dem Präsidenten, dem Premierminister und dem Kabinett. Über die Legislative bestimmt das Zweikammerparlament, bestehend aus Senat und Nationalversammlung. Die 120 Mitglieder der Nationalversammlung werden für jeweils fünf Jahre ins Amt gewählt und die 91 Mitglieder des Senats bleiben nach der Wahl für insgesamt sechs Jahre im Amt.

 

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