Geschichte Gabuns

Geschichte Gabuns

In Gabun gilt Französisch als die Verkehrs- und Amtssprache. Daneben werden in dem Land aber auch verschiedene Bantusprachen gesprochen.

Kolonialisierung

Erst ab etwa dem 11. Jahrhundert drangen verschiedene Bantustämme vom Norden aus in die Region vor. Dadurch wurden die dort lebenden Pygmäen langsam verdrängt, sodass sie sich in die Regionen des Regenwaldes zurückzogen. Die Bantustämme der Fang erreichten das Gebiet erst im 17. Jahrhundert und ließen sich dort nieder.

Im Jahre 1472 wurde das Land schließlich von Europäern entdeckt. Zuerst gelang dies Lopo Goncalves, einem Seefahrer aus Portugal. In der darauf folgenden Zeit gelangten mehr Portugiesen in das Land und betrieben Handel mit den dort lebenden Stämmen. Nach dem Portugiesen kamen auch andere Europäern, wie zum Beispiel Spanien, Engländer, Holländer und Franzosen, und betrieben ebenfalls einen regen Handel. Zu den Haupthandelsgütern zählte vor allen Dingen Waffen, Alkohol, Produkte aus Eisen und Kleidung. Zu der Zeit wurden Elfenbein und Sklaven nur vereinzelt gehandelt.

Sklavenhandel

Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Sklavenhandel ausgebaut. Die Sklaven wurden vor allen Dingen für Plantagenarbeiten benötigt. Aufgrund des regen Sklavenhandels wurde die Küste Gabuns Anfang des 19. Jahrhunderts zunächst ein bedeutendes Zentrum des Sklavenhandels, bis der Handel Mitte des 19. Jahrhunderts beendet wurde. Als die Franzosen im Jahre 1839 Gabun erreichten, erwarben sie bereits zu der Zeit erste Gebiete. Im Jahre 1849 wurde von den Franzosen auch Libreville gegründet. Dabei handelte es sich um eine Siedlung, in welcher freigelassene Sklaven leben konnten.

Unabhängigkeit

Bereits im Jahre 1843 gründeten die Franzosen einen Stützpunkt im Land. Verträge wurden geschlossen und die Souveränität Frankreichs wurde festgeschrieben. In der darauf folgenden Zeit wurde Gabun schließlich zur französischen Kolonie erklärt. Im Jahre 1910 wurde das Land an Französisch-Äquatorialafrika angeschlossen. Allerdings zählte der nördliche Teile Gabuns zunächst nicht dazu, sondern dieser zählte einige Jahre zu Deutsch-Kamerun. Am 17. August 1960 erlangte Gabun schließlich die Unabhängigkeit von Frankreich. Allerdings arbeitet das Land weiterhin eng mit Frankreich zusammen. Mittlerweile wird die Gabunische Republik als präsidiale Republik geführt.

 

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Die Republik Kenia liegt in Ostafrika auf einer Gesamtfläche von über 582.000 Quadratkilometern. Von den insgesamt rund 39 Millionen Einwohnern leben etwa drei Millionen in Nairobi, der Hauptstadt des Landes. ... mehr

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