Geschichte Dschibutis

Geschichte Dschibutis

Die Republik Dschibuti ist ein Staat in Ostafrika. Rund 820.000 Einwohner leben in diesem Land auf einer Gesamtfläche von 23.200 Quadratkilometern. 

Bevölkerungsgruppen

Die beiden Volksgruppen Afar und Issa leben auch in der heutigen Zeit noch im Land und machen mit zusammen rund 95 Prozent den Großteil der Bevölkerung aus. Im siebten Jahrhundert erreichten Araber das Land und sorgten für die Islamisierung. Einige Jahrhunderte später bildete sich in der Region das mächtige Sultanat Adal. Jedoch bestand das Sultanat nicht lange, sondern es wurde, nachdem es im 15. Jahrhundert gebildet wurde, etwa ein Jahrhundert später niedergeschlagen.

Kolonialisierung

Ende des 19. Jahrhunderts kam es schließlich zur Kolonialisierung des damaligen Somalias. Dadurch entstanden in der Region unter anderem Italienisch-, Britisch- und Französisch-Somaliland. Französisch-Somaliland lag dabei auf dem Gebiet des heutigen Dschibuti. Der französische Einfluss begann schon mit der Aufteilung der Gebiete im Jahre 1862. Im Jahre 1896 wurde das Landgebiet schließlich offiziell unter französische Kolonialherrschaft gestellt und als Französisch-Somaliland bezeichnet.

Unabhängigkeit

Die vorherrschenden Stämme Dschibutis waren zu der Zeit die Issa und Afar. Sie erhielten im Jahre 1967 eine begrenzte Autonomie eingeräumt und seit dem 27. Juni 1977 ist Dschibuti von Frankreich unabhängig. Das Land konnte sich auch in der Zeit der Unabhängigkeit gut aus den Konflikten der Nachbarländer heraushalten und unterhielt auch anschließend noch enge Kontakte zu Frankreich. Diese waren sowohl wirtschaftlicher als auch politischer Natur. Nach der Unabhängigkeit wurde das Einparteisystem im Land eingeführt. Das führte im Laufe der Zeit zu Konflikten im Land, denn die Bevölkerung, welche dem Volk der Issa zugehörig war, wurden bevorzugt. Dieses Volk machte den größten Teil der Bevölkerung aus. Nach einem Aufstand im Jahre 1991 wurde schließlich im darauf folgenden Jahr das Mehrparteiensystem eingeführt. Im Jahre 1994 kam es zudem dazu, dass die Partei, welche während der Widerstandsbewegung gegründet wurde, einen Friedensvertrag unterzeichnete. Die Widerstandsbewegung akzeptierte dadurch die amtierende Regierung und die Partei der Bewegung wurde offiziell anerkannt.

 

Elfenbeinküste

Elfenbeinküste

Die politische und wirtschaftliche Hauptstadt Abidjan ist mit rund fünf Millionen Einwohnern allerdings die größte Stadt des Landes.... mehr

Guinea-Bissau

Guinea-Bissau

In Guinea-Bissau leben viele Menschen verschiedener Volksgruppen, und somit werden in dem Land viele Sprachen gesprochen, wie Crioulo und einige westafrikanische Sprachen, ... mehr

Mauretanien

Mauretanien

Noukachott ist die mauretanischen Hauptstadt. Der Islam ist in Mauretanien die Staatsreligion und somit sind alle Einwohner des Landes offiziell dieser Religion zugehörig ... mehr

Malawi

Malawi

Die Republik Malawi liegt als Binnenstaat im Südosten des afrikanischen Kontinents. Auf einer Gesamtfläche von 118.484 Quadratkilometern leben rund 14 Millionen Einwohner, wovon etwa 600.000 in der Hauptstadt Lilongwe wohnen. ... mehr

Benin

Benin

In der politischen Hauptstadt Porto Novo leben etwa 250.000 Einwohner und in Cotonou, dem Regierungssitz und wirtschaftlichen Hauptstadt Benins ... mehr

Länderübersicht Empfohlen Meistgelesene Artikel Neuste Artikel
 
Tunesien

Tunesien

Marokko

Marokko

Algerien

Algerien


Mehr Länder

Colobus Affen

Colobus Affen

Giraffengazelle

Giraffengazelle

Gnus

Gnus


Mehr Artikel

Flusspferde

Flusspferde

Impalas

Impalas

Büffel

Büffel


Mehr Artikel