Politik in Burundi

Politik in Burundi

Die Republik Burundi liegt als Binnenland zwischen Zentral- und Ostafrika. Die gesamte Landesfläche umfasst 27.834 Quadratkilometer. 

Innerpolitische Konflikte

Seit dem 1. Juli 1962 ist Burundi schließlich von Belgien unabhängig und in Burundi wurde die Monarchie eingeführt. Staatsoberhaupt wurde Mwami Mwambutsa II. Jedoch kam es immer wieder zu Konflikten und Spannungen zwischen den beiden großen Volksgruppen und zahlreichen Regierungswechseln. Im Jahre 1966 wurde Burundi zur Republik erklärt. Der innerpolitische Frieden konnte aufgrund der teils blutigen ausgetragenen Konflikte aber nicht hergestellt werden. Viele Menschen starben bei diesen Auseinandersetzungen oder wurden aus dem Land vertrieben.

Mit Gründung der Republik wurde die UPRONA die Einheitspartei im Land und Micombero wurde der erste Präsident. Er behielt sein Amt bis zum Jahre 1976. Viele Hutu wurden während der Amtszeit aus den Ämtern vertrieben und auch Massenverhaftungen wurden durchgeführt. Die Hutu wehrten sich durch einen Putschversuch und die Ermordung vieler Tutsi. Infolgedessen kam es seitens der Regierungstruppen zu Massenhinrichtungen, wodurch viele Hutu hingerichtet wurden und viele aus dem Land flüchten mussten. Insgesamt waren es rund 100.000 Flüchtlinge.

Unruhen

In den darauf folgenden Jahren kam es immer wieder zu blutigen Vergeltungsschlägen seitens der Hutu und des Militärs. Nachdem die Einheitspartei in den 1970er Jahren abgeschafft wurde und auch Hutu in die Politik mit einbezogen wurden, entspannte sich die Lage etwas. Im Jahre 1988 wurde sogar das Mehrparteiensystem wieder eingeführt und die Verfassung geändert. Demokratische Wahlen wurden im Jahre 1993 durchgeführt, durch welche Hutu Melchior Ndadaye an die Macht gelangte. Auch bei den darauf folgenden Parlamentswahlen setzte sich die Partei des amtierenden Präsidenten, die Hutu-Partei FRODEBU, durch. Nachdem das Staatsoberhaupt und andere Hutu-Politiker ermordet wurden, kam es allerdings erneut zu Unruhen mit Toten und Flüchtlingen. Die folgenden Jahre waren durch politische Unruhen und Instabilität geprägt.

Friedensvertrag

Ein Friedensvertrag zwischen den beiden verfeindeten Gruppierungen wurde schließlich im August 2000, unter Mithilfe Nelson Mandelas geschlossen. Eine neue Übergangsregierung wurde im folgenden Jahr vereidigt und im Jahre 2005 folgte die Einführung einer neuen Verfassung. Burundi ist seither eine präsidiale Republik, in welcher die ersten demokratischen Wahlen im Jahre 2005 stattfanden.

 

Tunesien

Tunesien

Rund zwei Millionen dieser Einwohner Tunesiens leben allein in der Hauptstadt Tunis sowie in den dazugehörigen Regionen. ... mehr

Marokko

Marokko

Marokko, offiziell Al-Mamlaka al-maghribiya, ist ein Königreich im nordwestlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Auf einer Fläche von 459.000 Quadratkilometern leben rund 32 Millionen Einwohner. ... mehr

Burkina Faso

Burkina Faso

Zu der Gesamteinwohnerzahl Burkina Fasos kommen noch etwa drei Millionen Burkiner hinzu, welche in den Nachbarstaaten leben. ... mehr

Guinea-Bissau

Guinea-Bissau

In Guinea-Bissau leben viele Menschen verschiedener Volksgruppen, und somit werden in dem Land viele Sprachen gesprochen, wie Crioulo und einige westafrikanische Sprachen, ... mehr

Eritrea

Eritrea

Das Land Eritrea liegt im Norden des Horns von Nordafrika. Auf einer Gesamtfläche von 124.000 Quadratkilometern leben etwa 4,9 Millionen Einwohner, wovon rund 500.000 in der Hauptstadt Asmara leben. ... mehr

Länderübersicht Empfohlen Meistgelesene Artikel Neuste Artikel
 
Benin

Benin

Marokko

Marokko

Eritrea

Eritrea


Mehr Länder

Colobus Affen

Colobus Affen

Elenantilope

Elenantilope

Grüne Meerkatze

Grüne Meerkatze


Mehr Artikel

Flusspferde

Flusspferde

Gelbgrüne Meerkatze

Gelbgrüne Meerkatze

Impalas

Impalas


Mehr Artikel