Oromo
In Kenia leben weit weniger Oromo. Dort sind es etwa 200.000. Die Ursprünge der Oromo dürften im südlichen Hochland Äthiopiens zu finden sein.
Politische Bewegungen
Besonders in den sechziger Jahren, als viele afrikanische Staaten ihre Kämpfe für die Unabhängigkeit und gegen die Kolonialmächte ausgetragen hatten, bildeten sich die verschiedensten Bewegungen. Ob politischer Natur, kulturell oder für soziale Belange, das Engagement kannte keine Grenzen mehr.
Als das Regime 1991 unter der Volksbefreiungsfront von Tigray gestürzt wurde, begann man vieles neu zu ordnen. Die Oromo bekamen endlich ihren eigenen Bundesstaat der die meisten der Oromo Gebiete mit einschloss.
Kampf für einen eigenen Staat
Die Zusammengehörigkeit verschiedener Unterstämme der Oromo wurde durch die Einteilung in Regionen und Gruppen verstärkt. Die Beziehungen zu den benachbarten Stämmen veränderten sich zusehends.
Die Oromo-Befreiungsfront kämpft weiter gegen die Unterdrückung der äthiopischen Regierung und für einen unabhängigen Oromo-Staat. Bisher leider erfolglos. Die Oromo werden weiterhin für ihre Ziele kämpfen, wenn nötig auch mit Gewalt.
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