Nordafrika
Überblick über Nordafrikas Länder, berberische Wurzeln und kulturelle Prägung durch den Islam in der Region.
- Marokko mit der Westsahara
- Algerien
- Tunesien (kleiner Maghreb)
- Libyen (großer Maghreb)
- Ägypten sowie der nördliche Sudan
Bevor die Araber sich im Norden von Afrika ansiedelten, lebten dort berberische Völker. Sie lebten so wie heute in den gebirgigen Regionen des Maghreb. Hier fanden sie Zuflucht und konnten sich vor Gefahren sehr gut schützen.
Der Norden Afrikas
Aufgrund der schwierigen geographischen Bedingungen, beschränkt sich Handel fast ausschließlich auf die Nord-, Ost- und Westküste des Kontinents und das Niltal. Obwohl die Bevölkerung sowohl afrikanische als auch mittelöstliche Wurzeln hat, sind die meisten Nordafrikaner entweder arabisch oder berberisch sprechende Moslems.
Bezüglich Sprachen herrscht in Nordafrika eine große Homogenität. Sprachlich bedeutsam ist die bis nach Äthiopien reichende afroasiatische Sprachgruppe.
Zu den in Nordafrika beheimateten Völkergruppen gehören u.a. die Amharen im Nordosten. In der Sahara sind die nomadisierenden Tuareg beheimatet.
Kolonialisierung
Der Norden von Afrika wurde im ersten Weltkrieg vor allem durch die Franzosen besetzt, jedoch auch von Libyen in Anspruch genommen. Nur wenige Gebiete wurden von Großbritannien besetzt. Insgesamt leben in Nordafrika rund 210 Millionen Einwohner.