Nasamonen
Antikes Nomadenvolk der Nasamonen: Polygamie, Hochzeitsbräuche und nomadische Lebensweise nach historischen Berichten.
Antikes nomadisches Leben
Es gab bei dem Stamm verschiedene Rituale und Sitten, die als einzigartig anzusehen sind. So berichtete Herodot u.a. von ungewöhnlichen Hochzeitsbräuchen. Die Männer des Stammes waren mit mehreren Frauen verheiratet, lebten also in Polygamie. Das Volk lebte ein nomadisches Leben. Im Sommer ließen sie ihre Herden im Küstengebiet weiden und zogen zu einer Oase, um dort Datteln zu ernten. Einige männliche Stammesmitglieder gingen in Sumpfgebieten auf Jagd und stießen auf ihren Eroberungszügen bis in das Innere von Afrika vor.
Siegreicher Feldzug
Die Nasomonen hatten auch erwähnenswerte eigenständige Bestattungsbräuche. So wurden die Toten in einer sitzenden Haltung begraben. In der römischen Zeit wurden die Nasamonen in den Süden verdrängt. Im Jahr 85 v. Chr. Hat der römischen Kaiser Domitian einen siegreichen Feldzug gegen das Volk der Nasomonen unternommen.