Völker · Historische Ethnologie

Mentju

Kriegerische Wüstennomaden: Lebensweise, Raubzüge und biblische Erwähnung der Mentju zwischen Ägypten und Sinai.

Redaktion Afriwhere 1 Min Lesezeit aktualisiert 14. September 2026
Mentju
Mentju.

Krieger und Nomaden

Das Volk besiedelte eine Region zwischen dem nordöstlichen Ägypten bis hin zu der Sinai-Halbinsel. Es wurde zu den Neunbogenvölkern gezählt, wobei auch die Syrer und die Tanis dazugehörten. Die Mentju waren vor allem sehr kriegerisch veranlagt. Sie wurden zu den Wüstennomaden gezählt, welche auch bei den verschiedenen biblischen Stämmen Erwähnung fanden. Sie ernährten ihren Stamm vor allem durch Raubzüge.

Bevölkerungsgebiete des Stammes

Die Mentju waren vor allem in der Region Mentiu-nu-Setjet vertreten. Die Region umfasste die Wüstengebiete, in denen das Volk sich nach Raubzügen zurückzog. Auch im Alten Testament wurden die Stammesführer der Mentju erwähnt. Da die Mentju auf ihren Beutezügen viel herumkamen, wurde der Stamm als Nomadenvolk bezeichnet. Kriegerische Handlungen waren an der Tagesordnung und der Stamm erkämpfte sich so sein Ansehen. Unterwerfung von Seiten der Mentju konnte man nicht erwarten, da ihre Kampfbereitschaft immer gegenwärtig war. So waren auch in den seltensten Fällen Verhandlungen mit dem Stamm der Mentju möglich.

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