Historische Ethnologie
Die historische Ethnologie Afrikas beschäftigt sich mit den verschiedenen Völkern, die Afrika in historischer Zeit bewohnt haben.
Erkenntnisse der Historischen Ethnologie
Zu diesen historischen Völkern zählen z.B. die Garamanten, Isabaten oder die Wangara. Viele Angaben von antiken Völkern verdanken wir den ethnographischen Beschreibungen antiker griechischer Autoren wie u.a. Herodot oder Hekataios. In ihren Beschreibungen kommt es den antiken Autoren oftmals vor allem darauf an, kulturelle Unterschiede von verschiedenen Völkern gegenüber der griechischen Welt herauszustellen. Dabei gehen die antiken Autoren davon aus, dass es insbesondere die geographische Umgebung ist, die Einfluss auf das Verhalten von Völkern hat und sie eben anders sein lässt als die Griechen. Bekannt ist die Bezeichnung all jener, die eine andere als die griechische Sprache benutzen als Barbaren – die Stammelnden.
Was beschreiben die antiken Autoren
Antike Autoren wie Herodot oder Hekataios beschreiben häufig Aussehen, Sprache, Lebensgewohnheiten und –verhältnisse der Völker, die außerhalb ihres eigenen Territoriums leben. Viele dieser Beschreibungen beruhen nicht nur auf Hörensagen, also Befragungen von Soldaten oder Seefahrern, die mit verschiedenen Völkern in Berührung kamen, sondern sie beruhen auch oft auf eigene Beobachtungen der Autoren, die durch Reisen entstanden sind. Die niedergeschriebenen Beobachtungen sind natürlich sehr subjektiv gefärbt und bestehen nicht wissenschaftlichen Kriterien. Die antike Autoren beeinflussten mit ihren ethnographischen Beschreibungen das antike Weltbild jedoch erheblich.
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