Herero
Lebensweise
Die meisten von ihnen verdienen sich ihren Lebensunterhalt als Handwerker oder Händler. Einige arbeiten auch auf großen Farmen.
Bereits Mitte des 16. Jahrhunderts wanderten die Herero aus Zentralafrika im heutigen Botswana ein. Durch Auseinandersetzungen mit den „Betschuanen" wurde das Volk der Herero getrennt. Die eine Hälfte zog als Herero in Richtung Namibia, wo sie noch heute ansässig sind. Die andere Hälfte blieb in Botswana und zog ganz an den Rand an der Westseite des Landes.
Konflikte
Ständige Raubzüge und Konflikte zwischen verschiedenen Stämmen prägte das 19.Jahrhundert in Namibia. Die Auseinandersetzungen wurden hauptsächlich ausgetragen von den Herero, den Nama und den Orlam. Händler, die mit den Missionaren ins Land kamen, schlugen Profit daraus und unterstützten diese Handlungen erheblich mit dem Verkauf von Schusswaffen und Alkohol. Sie kassierten dafür die Rinder der Stämme und Wucherzinsen, die bald niemand mehr bezahlen konnte. So begannen die Raubzüge zwischen den Stämmen und die Häuptlinge versuchten auf diese Weise ihre Schulden zu bezahlen.
Die ersten Europäer
Die ersten Europäer kamen Ende des 19.Jahrhunderts ins Land. Sie beabsichtigten, sich im zentralen Hochland und verschiedenen anderen Gebieten anzusiedeln und Farmen zu errichten.
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