Völker

Ethnologie in Afrika

Die Ethnologie in Afrika wird durch die geschichtliche Relevanz der Kolonialisierung bestimmt. Der afrikanische Kontinent wird in mehrere Regionen unterteilt und umfasst über 50 postkoloniale Staaten.

Redaktion Afriwhere 2 Min Lesezeit aktualisiert 6. September 2026
Ethnologie in Afrika
Ethnologie in Afrika

Völkerkunde in Afrika

Die Ethnologie befasst sich auch mit den Kriegen und den Konflikten, welche in Afrika u.a. durch die willkürliche Ziehung von Staatsgrenzen während der Kolonialzeit, entstanden sind. Die Ethnologie beschäftigt sich auch mit der afrikanischen Kunst und Kultur. Im 15. Jahrhundert errichteten die ersten Europäer ihre Handelsstützpunkte an den Küsten Afrikas und Afrika wurde für die Europäer hauptsächlich als Quelle für Sklaven interessant. Die Kolonialisierung des Kontinents erlebte dann im 19. und 20. Jahrhundert ihren Höhepunkt als innerhalb von weniger als 30 Jahren fast der gesamte Kontinent unter den europäischen Mächten aufgeteilt wurde.

Unterschiedliche Kultur

Die Kolonialzeit hat tiefe Spuren in der afrikanischen Kultur hinterlassen, doch die afrikanische Kultur geht wieder eigene Wege, indem sie Tradition und Moderne miteinander verbindet.
Die Jahrzehnte nach der Dekolonisation bleiben bis heute schwierig, denn durch die künstlichen Grenzziehungen, die Konflikte hervorrufen, die fast ausschließliche Ausrichtung der Wirtschaft auf den Export, Korruption, unterentwickelte Infrastruktur, klimatische Probleme und dem hohem Bevölkerungszuwachs lässt der wirtschaftliche Erfolg auf sich warten und viele afrikanische Staaten sind durch eine hohe Armut gekennzeichnet.

Sprachenvielfalt

In Afrika gibt es eine riesige Sprachenvielfalt. Insgesamt weit über 2000 afrikanische Sprachen, von denen ca. 50 als größere Sprachen gelten, die jeweils von über einer Million Menschen gesprochen werden
Fast 5 Jahrhunderte war Afrika von einer stark europäischen Vorherrschaft geprägt. Die Veränderungen der heutigen Welt, bringen nicht nur die Werte Europas durcheinander, sondern stellen die Afrikaner mehr denn je vor die Aufgabe ihre Kultur in eigene Kulturmärkte zu transferieren, mit denen sie sich weltweit präsentieren können. Das Selbstbild Afrikas und seine positive Wahrnehmung werden davon ganz entscheidend abhängen.

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