Tier und Pflanzen · Säugetiere in Afrika

Zwergmungo

Mungos sind sowohl in Europa als auch in Asien und Afrika verbreitet. Zwergmungos sind Afrikanische Säugetiere und eine von mehr als zwei Dutzend Tierarten innerhalb von knapp einem Dutzend Tiergattungen.

Redaktion Afriwhere 2 Min Lesezeit aktualisiert 6. September 2026
Zwergmungo
Zwergmungo

Aussehen

Die Mungos gehören zu den Mangusten, die zu den Raubtieren zählen. Die Zwergmangusten, auch Zwergmungos genannt leben in Afrika überwiegend in dem Gebiet südlich der Sahara, und hier gerne in der Savanne sowie in jeglichem offenen Gelände. Diese Raubtiere ernähren sich überwiegend von Insekten, Larven und Schnecken, bis hin zu kleinen Vögeln. Die Tiere sind im Durchschnitt bis zu 70 Zentimeter lang, bei einer Schwanzlänge von bis zu einem halben Meter, und wiegen bis zu fünf Kilogramm. Ihr Kopf ist eher klein, die Schnauze spitz, und die beiden Ohren sind in sich abgerundet. Dadurch wirken sie noch deutlich kleiner, als sie sind. Das recht scharfe Gebiss zählt zwischen 36 bis 40 Zähne.

Feinde

Die Zahl der natürlichen Feinde ist im Verhältnis zu anderen vergleichbaren Raubtieren recht groß. Zu ihnen zählen in erster Linie viele Greifvögel, aber auch andere Raubtiere sowie Schlangen. Eine Seltenheit ist, das Mangusten untereinander auch Feind sind. So müssen sich die Zwergmungos nicht selten vor den Schlankmungos schützen. Sie leben in der Regel allein, in Ausnahmefällen aber auch in größeren Familienverbänden.

Lebensraum

Ihr unmittelbarer Lebensraum sind Wälder, Steppen mit Gras- und Buschbewuchs, bis hin zu sandigem oder trockenem Geröll. Sie sind Tagestiere und verbringen die Nächte in selbst gegrabenen Erdhöhlen. Hier bringen die weiblichen Tiere zu allen vier Jahreszeiten nach einer Tragzeit von acht bis neun Wochen im Durchschnitt vier Jungtiere zur Welt. Je nach Gebiet bedeutet das eine drastische Vermehrung dieser Tierart.

Die körperlich recht kleinen Raubtiere sind gewandt, schnell und können sehr geschickt klettern. Sie reagieren in Sekundenbruchteilen, sei es beim Angriff oder bei Verteidigung und Flucht. Nach Auffassung der Weltnaturschutzunion IUCN ist diese Tiergattung zurzeit nicht bedroht, was sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass sie in vielen afrikanischen Nationalparks lebt, die oft nicht oder nur erschwert für Menschen zugänglich sind.

Weiter in der Rubrik

Einmal im Monat ein Land

Ein Land, ein Nationalpark, ein Tier — Afrika in einer Mail, knapp und nah erzählt.

Newsletter abonnieren