Turmfalke
Alles über den Turmfalken: Gefieder, Größe, Zugvogel-Status und Verbreitung in Afrika und Europa als kleiner, aber effizienter Jäger.
Aussehen
Dabei handelt es sich hierbei um einen Zugvogel, der im Winter nach Süden zieht, in dieser Zeit bewohnt der Turmfalke weite Teile von Nord- und Zentralafrika. Erkennen kann man diesen Greifvogel vor allem an seinem Gefieder das eine rotbraune Farbe aufweist. Dabei sind die Flügel und der Schwanz von Oben dunkel getupft, die Unterseite fällt eher heller aus. Der Schnabel und die Beine sind von einem dunklen Gelb und weisen schwarze Krallen, beziehungsweise eine schwarze Spitze auf. Auch noch ein markantes Zeichen für den Turmfalken, ist seine relativ geringe Größe. Diese Tiere werden im Durchschnitt 360 Millimeter lang und haben eine Spannweite von 700 Millimetern. Hierbei sind die Weibchen immer größer als die Männchen.
Ernährung
Zuletzt sollte noch der besondere Flug von dem Turmfalken erwähnt werden, der vor allem bei der Jagd zum Einsatz kommt. Hierbei kann das Tier auf einer Stelle in der Luft stehen bleiben, indem es mit den Flügel schlägt. Von diesem guten Aussichtspunkt, sucht der Falke den Boden nach Beute ab und schießt blitzschnell nach unten, wenn er hier ein Beutetier erspäht hat. Zu der bevorzugten Nahrung von dem Turmfalken gehören unter anderem: kleine Nagetiere, Reptilien und kleinere Vögel, die der Falke einfach aus der Luft fängt.
Lebensweise
Der Turmfalke lebt dabei meist in einem festen Revier, das besonders zur Partnersuche und in der Brutzeit gegen Eindringlinge verteidigt wird. Dabei sind hier die besten Brutplätze hart umkämpft, da diese für die nächsten drei Monate, nach der Eiablage, das Zentrum für den Turmfalken sind. Aber auch wenn ein Männchen einen guten Brutplatz hat, dann ist hier die Chance größer, dass sich ein Weibchen zu ihnen gesellt.
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