Streifenliest
Im Aussehen erinnert er sehr an einen Jägerliest. Allerdings hat der Streifenliest eine gestreifte Stirn und einen gestreiften Scheitel, überwiegend in weiß und bräunlich-schwarz gehalten.
Aussehen
Im Aussehen erinnert er sehr an einen Jägerliest. Allerdings hat der Streifenliest eine gestreifte Stirn und einen gestreiften Scheitel, überwiegend in weiß und bräunlich-schwarz gehalten.
Ernährung
Die Streifenlieste leben meist zu zweit oder zu dritt zusammen, wobei sie ein äußerst aggressives Verhalten entwickeln, wenn es darum geht, Turteltauben und dergleichen aus dem Territorium zu vertreiben. Das Territorium ist etwa drei Hektar groß und umfasst etwa hundert Bäume. Morgens, kurz vor Sonnenaufgang, beginnt der Gesang der Streifenlieste, der sich dann bis zum Beginn des Nachmittages fortsetzt. Der Streifenliest ist ein hervorragender Jäger.
Den Streifenliest gibt es nur in Afrika. Er meidet landwirtschaftlich genutzte Flächen und ist nicht vom Wasser abhängig, weshalb er auch die bewaldeten Regionen der südlichen Sahara besucht. Man findet ihn in Höhe bis zu 2.300 Metern über dem Meeresspiegel. Er ernährt sich von Schmetterlingen, Termiten, kleinen Eidechsen und Schlangen, gelegentlich auch Nagetieren.
Lebensweise
Die Balz findet im Gipfel eines Baumes statt, wobei das Männchen dem Weibchen Beutetiere in kleinen Bissen reicht. Sowohl Männchen als auch Weibchen sitzen mit nach oben gerichtetem Schwanz singend und die Flügel spreizend im Baum. Das Nest wird in einer Baumhöhle gebaut und viele Halme und dergleichen werden ins Nest getragen. Die Eier werden vom Weibchen ins fertige Nest gelegt. Da oft ein Weibchen mit zwei Männchen zusammenlebt, beteiligen sich beide Männchen an der Aufzucht. Sie wärmen abwechselnd die Eier, wobei das Weibchen nachts allein die Eier wärmt. Der Streifenliest gehört noch nicht zu den gefährdeten Vogelarten. Das Verbreitungsgebiet beträgt etwa 13.000.000 Quadratkilometer.
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