Rüppelpapagei
Das Gefieder ist dunkelgraubraun. Die Schultern, der Flügelbug und die Unterflügel sind gelb. Die Unterschwanzdecken und Bürzel sind blau. Das Weibchen des Rüppelpapageien ist in der Blaufärbung intensiver.
Aussehen
Das Gefieder ist dunkelgraubraun. Die Schultern, der Flügelbug und die Unterflügel sind gelb. Die Unterschwanzdecken und Bürzel sind blau. Das Weibchen des Rüppelpapageien ist in der Blaufärbung intensiver. Der Schnabel diese Vögel ist schwarzgrau und die Iris orangerot. Die Jungvögeln haben den gelben Schulterfleck noch nicht ausgebildet.
Der Rüppelpapagei hat seinen Lebensraum im südwestlichen Angola sowie in den nördlichen und zentralen Teilen von Namibia. Als Langflügelpapageien lebt der Rüppelpapagei in kleinen Familiengruppen, die aus den Elternvögeln und den Jungvögeln bestehen.
Lebensweise
Nur gelegentlich schließen sich mehrere Familiengruppen zu lockeren Verbänden zusammen. An Orten mit großem Nahrungsangebot können Schwärme weit mehr als 100 Individuen umfassen. Rüppell-Papageien sind sehr scheue Vögel mit einer sehr großen Fluchtdistanz gegenüber dem Menschen. Langflügelpapageien verbringen die Nacht in den Kronen von sogenannten Schlafbäumen. Das sind in der Regel Bäume, die regelmäßig als Schlafplätze genutzt werden. Wenn es morgens zu dämmern beginnt, putzen sie zunächst ihr Gefieder und brechen dann zu ihren Nahrungsgründen auf, dem laute Rufe voran gehen. Auf dem Weg zu den Nahrungsgründen werden mit unter erhebliche Strecken zurückgelegt.
Nahrung
Nach der Nahrungsaufnahme am Morgen werden die Kronen von nahen Bäumen aufgesucht und die Langflügelpapageien bleiben dort bis zum Spätnachmittag. Die Ruhe- und Schlafphasen werden unterbrochen durch intensive Gefiederpflege. Bevor die Puppell-Papageien zu ihren Schlafplätzen zurück kehren, suchen sie am späten Nachmittag noch einmal die Nahrungsplätze auf.
Rüppellpapageien sind gefragt und werden bei den Züchtern immer beliebter. Unbedingt beachtet werden muss, dass der Rüppell-Papagei nicht für die Einzelhaltung geeignet ist. Er braucht unbedingt einen Partner um sich wohl zu fühlen. Die Erhaltungszucht für diesen Papageien ist sehr wichtig für die Arterhaltung.
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