Roter Stummelaffe
Der rote Stummelaffe gehört zur gleichnamigen Primatengattung, wobei diese zur der Familie der Meerkatzenverwandten zu zählen ist. Ihr Aussehen und der Name, sind vor allem durch die auffallende Fellfarbe geprägt.
Der Rote Stummelaffe ist eine Art der Colobus- bzw. Stummelaffen. Die Gruppe insgesamt steht unter Colobus-Affen.
Aussehen
Diese reicht von Schwarz und Braun auf dem Rücken, über rot und gräulich an den Armen, den Beinen und dem Kopf, bis hin zu einer weißliche Färbung an der Unterseite. Ein weiteres Merkmal ist der fehlende Daumen, der allen Stummelaffenarten eigen ist. Hierbei handelt es sich um eine besondere Anpassung an den Lebensbaum in den Bäumen, wo der fehlende Daumen besser für das Klettern ist. Ein Roter Stummelaffe kann zwischen 95 und 145 Zentimetern (mit Schwanz) lang werden. Wobei das durchschnittliche Gewicht von diesen Affen, 5 bis 11 Kilogramm betragen kann.
Ernährung
Was ist der bevorzugte Lebensraum der roten Stummelaffen? Wie schon oben erwähnt, handelt es sich bei diesen Säugetier um Baumbewohner, die daher vor allem in Zentralafrika verbreitet sind. Hier finden sie in den Regen- und auch in den Sumpfwäldern ein gutes Habitat für sich. Es gibt aber auch immer wieder Gruppen der Affen, die in bewaldeten Savannen leben, wichtig dabei ist nur, dass sich Wasser in der Nähe befindet. Die Bäume im Lebensraum sind für die Affen so wichtig, da sie hier ihre Nahrung finden können, die aus jungen Blättern, Früchten, Samen und Trieben besteht. Auch wichtig sind die Bäume bei den Primaten, da sie sich hier vor Fressfeinden schützen können.
Lebensweise
Welche Lebensweise hat ein Roter Stummelaffe? Vor allem sollte hier erwähnt werden, dass es sich wie bei den meisten Primatenarten, auch bei den Stummelaffen um tagaktive Tiere handelt, die in Gruppen zusammenleben. Diese Sippen können eine Größe von 80 Individuen erreichen, wobei ein Männchen alle anderen anführt. Ein Roter Stummelaffe mit seiner Gruppe, hat im Durchschnitt ein Revier von 80 Hektar, das sie auf der Suche nach Nahrung immer wieder durchsteifen. Dabei wird das Territorium aber nicht vehement gegen andere Afrikanische Säugetiere oder Eindringlinge verteidigt.
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