Rosenpapagei
So werden sie Rosenköpfchen, Liebesvögel oder auch die Unzertrennlichen genannt. Gemeint ist eine kleine Zwergpapagei mit vorwiegend grünem Federkleid, der am Kopf und am Hals bunt gefärbt ist.
Nahrung
Der Name - die Unzertrennlichen- trägt der Rosenpapagei sicherlich mit Recht, denn die Paare leben länger zusammen, als bei den meisten Arten der Rosenköpfchen und auch vieler anderer Vögel, die eine Paarbindung eingehen. Die kleinen 12,5-17,5 cm großen Papageien ziehen paarweise oder in kleineren Trupps durch Afrika. Hier ist ihr Lebensraum, in dem sie leben. und Nahrung finden. Die Nahrung besteht aus Pflanzen wie Grassamen, Früchten und auch Getreide. Besonders lieben sie Hirse, die es in verschiedenen Arten gibt.
Es gibt verschiedene Unterarten der Rosenpapageien. Da sind die Orangenköpfchen, Rußköpfchen, die Pfirsichköpfchen, die Erdbeerköpfchen usw. Die Vielfalt ist relativ groß. Unterschieden wird nicht nur die Gefiederfärbung. Unterschiede gibt es auch im Brutverhalten. So tragen die Orangenköpfchen mit einigen anderen Unterarten ihr Nistmaterial im Bürzel- und Rückengefieder. Andere Arten mit einem weißen Augenring tragen ihr Nistmaterial im Schnabel.
Lebensweise
Eine Besonderheit zu anderen Papageienarten ist die Tatsache, das die Rosenköpfchen ihre Nester mit Nistmaterial auspolstern. Dieses Verhalten ist eher ungewöhnlich. Das Gelege besteht aus 3-6 Eiern, die allein vom Weibchen ausgebrütet werden. Das Männchen versorgt in dieser Zeit das Weibchen mit Nahrung, bis dann nach 23-25 Tagen die Jungen schlüpfen. Die Unzertrennlichen versorgen gemeinsam ihre Brut, bis diese dann nach 5-7 Wochen das Nest verlassen. Die Jungen werden aber auch danach noch 2 Wochen lang von den Eltern betreut. Rosenköpfchen werden gerne vom Menschen gehalten und auch gezüchtet. Mit Ausnahme des Grünköpfchens lässt sich der Rosenpapagei gut in der Obhut des Menschen halten.
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