Milane
Milane sind eine Gattung der Greifvögel (Falconiformes) aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae).
Charakteristische Merkmale der Milane
Die Gattung besteht aus zwei Arten, dem in Europa lebenden Rotmilan und den über Schwarzmilan. Milane haben einen kleinen Kopf, lange Flügel und einen auffallend langen gekerbten Schwanz. Milane segeln mit flach ausgestreckten Flügeln und sind ausgezeichnete Segler. Ihre Nester bauen sie in Bäumen. Wie der Name Rotmilan erahnen lässt, ist das Gefieder des Rotmilans dadurch gekennzeichnet, dass es eine dunkle rostrote Farbe hat. Der Schwarzmilan ist durch ein durch ein dunkles Braun ausgezeichnet. Beiden, dem Rotmilan sowie dem Schwarzmilan, ist gemeinsam, dass das Weibchen wesentlich größer und schwerer ist als das Männchen.
Milane halten sich in unterschiedlichen Naturlandschaften auf – einerseits waldreiches Gebiet, andererseits sind sie aber auch in wasserreichen Gebieten zu finden. Die Ernährung der Milane ist an die jeweiligen Umweltbedingungen angepasst: sie ernähren sich vorwiegend von lebenden Reptilien und Säugetieren, aber auch oft von Aas. Sofern sie in der Nähe von Gewässer siedeln, gehört Fisch auf ihren Speiseplan. Besonders Schwarzmilane zeigen eine Vorliebe für Fisch. Sofern sie in Stadtnähe anzutreffen sind, ernähren sich Milane auch manchmal von Abfällen.
Bestand der Milane
Schwarzmilane sind zwar häufiger verbreitet als Rotmilane, jedoch stehen beide auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Der Hauptgrund ist, dass die Naturlandschaften in denen sich Milane aufhalten vom Menschen immer weiter zerstört werden.
Weiter in der Rubrik
Riesentrappe
19 kg Gewicht, 1,30 m Größe: Lebensraum, Aussehen und Besonderheiten der Riesentrappe in Ostafrika.
Ludwigstrappe
Wo lebt die Ludwigstrappe? Lebensraum, Ernährung und Beobachtungstipps für diese seltene Trappenart in Namibia.
Zwergfalke
Der Zwergfalke im Porträt: Körpergewicht, große Augen, Gefieder und Anpassungen als kleiner, aber präziser Jäger in Afrika.