Mahaliweber
Mahaliweber - ein eher unauffälliger Vogel
Er hat eine Länge von etwa 17 bis 19 Zentimetern. Das Gefieder ist überwiegend in verschiedenen Brauntönen gehalten, unterbrochen von einigen Weißtönen. Auffällig sind die breiten Augenbrauen in einem Weißton. Männchen und Weibchen haben in etwa die gleiche Färbung. Der Unterschied ist in der Regel lediglich der Schnabel, der bei dem Weibchen hornfarben ist. Das Männchen hingegen hat einen gelblich-braunen Schnabel, der mit einer bräunlichen bis rötlichen Schattierung versehen ist. Der Mahaliweber gehört noch nicht zu den gefährdeten Vogelarten. In seinen Verbreitungsgebieten wird er häufig angetroffen. Nur in wenigen Regionen findet man ihn nur selten oder in geringer Anzahl.
Lebensraum
Der Mahaliweber lebt in Trockensavannen, Feuchtgebieten im Inland sowie in ländlichen Gärten. Bei den Feuchtgebieten handelt es sich vor allen Dingen um Flüsse, Bäche oder schmale Buchten mit Wasserfällen. Die bevorzugten Wohngebiete sind in Angola, Botwana, Äthiopien, Kenia, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Somalia, Südafrika, Sudan, Tansania, Uganda, Sambia und Simbabwe. Außerhalb der Brutzeit ist er äußerst gesellig und laut. Das Gackern und Quietschen ist in den Kolonien ständig zu hören. Er ernährt sich überwiegend von Gliederfüßlern, hinzu kommen Samen und Früchte. Diese Nahrung findet er überwiegend im Laub der Bäume, Sträucher und Schlingpflanzen. Die Spinnen werden aus dem Netz gepickt. Die Beeren von Misteln werden besonders gerne gefressen.
Brut
Das Männchen paart sich meist mit mehreren Weibchen innerhalb einer Kolonie. Für den Nestbau ist das Männchen alleine zuständig. Hierbei handelt es sich um ein kugelförmiges Nest, welches über ein vertikales Einflugloch verfügt. Außen wird es mit Zweigen, Gräsern, breiten Blättern und ranken verkleidet. Innen befinden sich Rindenfasern, breite Blätter, Federn, Laub und trockene Gräser. Das Netz befindet sich meist geschützt unter dem Baldachin eines afrikanischen Affenbrotbaumes und wird von ein paar Zweigen gehalten. Oft nisten sie in der Nähe anderer Weber Vögel. Die Brutsaison der Mahaliweber ist von Juli bis Februar, der Höchststand von September bis November. Das Weibchen legt in der Regel zwei bis drei Eier. In Ausnahmefällen werden es auch manchmal bis zu fünf Eiern. Diese werden sowohl vom Männchen als auch vom Weibchen 12 bis 13 Tage bebrütet. Auch die Versorgung der Jungen wird von Männchen und Weibchen gemeinsam durchgeführt. Die Jungen verlassen nach 17 Tagen das Nest. Sie werden dann noch für eine kurze Zeit von Männchen und Weibchen mit Nahrung versorgt.
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