Tier und Pflanzen · Säugetiere in Afrika

Kirkdikdik

Das Kirkdikdik ist eine sehr spezielle Antilopenart in Afrika, die vor allem durch die rüsselartige Nase und den sehr kleinen Körperbau auffällt.

Redaktion Afriwhere 2 Min Lesezeit aktualisiert 6. September 2026
Kirk-Dikdik in hohem Gras
Kirk-Dikdik in der Savanne

Lebensraum

Eine durchschnittliche Antilope dieser Art, wird nur 6 Kilogramm schwer und 30 Zentimeter hoch. Die Größe von dem Kirkdikdik ist vor allem auf den Lebensraum zurückzuführen, der sich in dichter Vegetation befindet, wo eine große Körpergröße nur hinderlich ist. Es gibt aber auch Kirkdikdikgruppen, die in den kargen Gebieten im Süden von Afrika leben. Der Hauptlebensraum dieses Tieres ist jedoch Zentral- und Nordnamibia, wo es viele Pflanzen und Büsche gibt, von denen sich die Antilope ernähren kann.

Hierbei kommt der charakteristische Rüssel zum Einsatz, der dabei hilft, die Pflanzenteile genau auszuwählen und zu fressen. Der zweite Grund für die Nasenform ist der, dass die Tiere hier einfach ihr Blut abkühlen können, indem sie die Nasenschleimhäute mehr durchbluten. Die Nahrungssuche findet meist am Tag statt, wobei zu hohe Temperaturen gemieden werden, bei denen sich die Tiere lieber in den Schatten von Büschen zurückziehen.

Sozialverhalten

Wie ist das Sozialverhalten der Kirkdikdiks? Diese Antilopenart lebt mit einem festen Partner in einem Territorium, dass gegen Nebenbuhler verteidigt wird. Dies gilt auch für männliche Nachkommen, die sich ein eigenes Gebiet suchen müssen, sobald sie geschlechtsreif sind. Hier ist es meist schon so, dass die jungen Männchen, sich vor ihrer Geschlechtsreife, ein eigenes Territorium suchen und um eine Partnerin buhlen. Hierbei kann die Suche mitunter einig Wochen dauern, in dieser Zeit durchwandern die Tiere weite Strecken.

Besonderes Merkmal

Da die Kirkdikdik so kleine afrikanische Säugetiere sind, sind sie auch eine leichte Beute für Raubtiere. Aus diesem Grund haben sie eine spezielle Abwehrmethode entwickelt, bei der sie (bei Gefahr) still verharren. Sollte der Räuber trotzdem auf sie aufmerksam geworden sein, flüchten die Tiere und suchen eine gute Deckung, in der sie dann wiederum ganz still stehen bleiben. Durch ihr Fell, das perfekt an ihren Lebensraum angepasst ist, ist es so schwerer die Tiere auszumachen.

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