Gabelracke
Der lateinische Name ist Coracias caudata. Besonders auffallend ist die prächtige Färbung des Gefieders.
Aussehen
Der lateinische Name ist Coracias caudata. Besonders auffallend ist die prächtige Färbung des Gefieders. So ist die Brust violett gefärbt, während Kopf und Nacken grün sind. Am Schnabel und über den Augen ist ein weißer Strich erkennbar. Die Färbung unter den Augen ist rötlich. Der Bauch hat eine blaue Farbe. Die Gabelracke wird bis zu 45 cm groß bei einem Gewicht von bis zu 125 Gramm.
Ernährung und Nachwuchs der Gabelracke
Ihre Hauptnahrung besteht aus Insekten, Fröschen und Eidechsen. Auch Skorpione und Spinnen gehören zu ihrer Nahrung. Wie für die Racken typisch erspäht sie ihre Beute von einem Ansitz aus. Dies können beispielsweise Baumspitzen, Leitungsmasten oder auch Zäune sein. Die Gabelracke ist ein Höhlenbrüter. Das heißt, dass sie ihr Nest in eine Höhle baut. Dafür nutzt sie besonders gern Höhlen von Spechten. Aber auch Höhlen in Bäumen sind gut geeignet. Für das Bauen der Nisthöhle ist der männliche Vogel zuständig. Der weibliche Vogel legt zwei bis drei Eier in die Nisthöhle. In den nächsten 18 Tagen brüten beide Vögel die Eier aus.
Nachdem die Jungen geschlüpft sind kümmern sich die Eltern etwa 35 Tage um den Nachwuchs. Danach werden sie flügge und verlassen auch das Nest. Sie werden jedoch noch von den Vogeleltern weiter gefüttert. In diesen Tagen lernen die Jungen bereits von den Eltern, wie gejagt wird, so dass sie sich danach selbst ernähren können. Nähern sich feindliche Vögel, wie zum Beispiel ein Falke dem Nest mit Jungvögeln, wird es eisern verteidigt. Dabei kommt vor allem der Schnabel des Vogels zum Einsatz. Mit ihm wird gehakt und mit den Krallen gekratzt. Ein besonderes Schauspiel ist das Balzverhalten der Gabelracke.
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