Falken
Die Falken gehören zu den Greifvögeln (Falconiformes) und innerhalb dieser zu der der Familie der Falkenartigen (Falconidae).
Charakteristische Merkmale von Falken
Falken sind klein bis mittelgroß mit langen, spitz zulaufenden Flügeln und einem langen schmalen Schwanz und haben relativ große Augen. Falken bauen ihre Nester nicht selbst, sondern benutzen Nester anderer Vogelarten oder brüten in Höhlungen an Felswänden oder Gebäuden. Zur Beute der Falken zählen kleine Säugetiere, Reptilien oder Vögel, die sie aus dem Flug erspähen und unter Umständen über lange Strecken verfolgen, um sie dann durch einen Nackenbiss zu töten.
Bei der Jagd nach Beute kommt es Falken zum Vorteil, dass sie durch ihre weit auseinander gelegten Augen ein Blickfeld von 220 Grad haben. Außerdem sind sie aufgrund anatomischer Besonderheiten in der Lage – Falken haben insgesamt 15 Halswirbel – ihre Halswirbelsäule um 180 Grad zu drehen. Auch für den Menschen haben Falken eine große Bedeutung. Sie wurden und werden immer noch traditionell zur Jagd eingesetzt, dazu muss man aber eine Falknerprüfung absolvieren. Auch als Statussymbol war und der Besitz eines Falken sehr beliebt und ist dies insbesondere in arabischen Ländern bis heute geblieben.
Bestand der Falken
Falken sind in ihrer Art nicht bedroht und kommen relativ häufig vor. Ihr Bestand kann daher als ausgeglichen angesehen werden.