Büffelweber
Das Männchen verfügt über einen roten Schnabel. Ansonsten ist das Männchen schwarz und hat nur weiße Säume an den Handschwingen und an den Flügeldecken. Beim Weibchen ist die obere Seite grau und die untere weiß gestreift. Füße und Beine sind gelblich braun oder auch nur leicht bräunlich.
Der Büffelweber - ein geselliger Vogel außerhalb von der Brutzeit
Das Männchen verfügt über einen roten Schnabel. Ansonsten ist das Männchen schwarz und hat nur weiße Säume an den Handschwingen und an den Flügeldecken. Beim Weibchen ist die obere Seite grau und die untere weiß gestreift. Füße und Beine sind gelblich braun oder auch nur leicht bräunlich. Die Iris in den Augen ist dunkelbraun. Die Jungen sehen fast so aus wie die Weibchen, verfügen jedoch meist über mehr weiße Flecken im Nacken- und Brustbereich.
Lebensraum
Die meisten Büffelweber leben südlich der Sahara. Sie leben vor allem auf dem Lande, wo sie Ackerflächen und viel Gestrüpp vorfinden. Wenn er sich nicht in der Brutzeit befindet, ist er ein äußerst geselliger Vogel und außerdem sehr laut. Schon von Weitem hört man die gackernden und quietschenden Töne die er ausstößt. Auf seiner Speisekarte stehen Samen, Körner, Beeren, Früchte und Insekten. Er holt sich diese Nahrung meist aus dem Laub der Bäume, aber auch von Sträuchern und Schlingpflanzen. Auch holt er Spinnen aus ihren Netzen und frisst die Beeren und Früchte von Misteln. Was den Bauern natürlich nicht so gefällt, ist dass sie sich auch von Saatgut ernähren. Sein Lebensraum sind Savannen sowie tropische und subtropische Heideflächen. Man findet ihn vor allem in Angola, Botswana, Äthiopien, Mosambik, Kenia, Namibia, Somalia, Sudan, Südafrika, Swasiland, Tansania, Uganda, Sambia und Simbabwe. In Ruanda machen sie des Öfteren auch einmal Halt.
Brut
Das Männchen der Büffelweber paart sich des Öfteren mit mehreren Weibchen aus einer Kolononie. Für den Nestbau ist alleine das Männchen zuständig. Das Nest besteht aus Zweigen, Gräsern, Blättern und Ranken. Innen befinden sich Rindenfasern, Federn, trockenes Gras sowie breite Blätter oder Laub. Es ist etwa flaschenförmig und verfügt über einen vertikalen Einflug. Das Nest wird mit ein paar Zweigen im Baum befestigt. Ein beliebter Baum für den Bau eines Nestes ist zum Beispiel der Affenbrotbaum. Die Brutzeit ist von Juli bis Februar und hat ihren Höchststand von September bis November. Das Weibchen legt zwei bis drei Eier, die es dann auch überwiegend alleine für 12 bis 13 Tage bebrütet. Sowohl Männchen als auch Weibchen versorgen die Jungen mit Nahrung. Nach 17 Tagen verlassen die Jungen das Nest. Der Büffelweber nistet häufig auch in Gegenden, in denen auch andere Weber nisten.
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