Blauracke
Da es sich bei dieser Art um einen Vogel handelt, der die Wärme zum Leben benötigt, zieht sie während der kalten Tage von Europa nach Afrika. Dort überwintert die Blauracke. Ihr Aussehen ist nicht mit anderen Vögeln verwechselbar.
Aussehen
Da es sich bei dieser Art um einen Vogel handelt, der die Wärme zum Leben benötigt, zieht sie während der kalten Tage von Europa nach Afrika. Dort überwintert die Blauracke. Ihr Aussehen ist nicht mit anderen Vögeln verwechselbar. Der Kopf, die Unterseite sowie die Flügeloberseite sind türkisblau gefärbt. Der Rücken hat eine braune Färbung. Besonders auffällig ist ihr großer Kopf mit dem Schnabel. Dieser ist dunkel, leicht gehakt und nach unten gebogen. Ein ausgewachsener Vogel hat eine Körperlänge von bis zu 32 cm, bei einem Körpergewicht von bis zu 160 Gramm. Ihre Stimme klingt sehr rau. Die Blauracke ist ein Einzelgänger, es ist aber auch möglich, dass sie als Paar zusammen leben. Sie ist besonders in den frühen Morgenstunden sowie am Spätnachmittag aktiv.
So ernährt und vermehrt sich die Blauracke
Aus der Ferne visiert sie die Beute an. Dies tut sie meist von einem Ansitz aus. Ihre Nahrung besteht überwiegend aus Käfern, aber auch Heuschrecken oder andere Insekten lehnt sie nicht ab. Sie erbeutet auch kleine Reptilien oder kleine Säugetiere. Auf ihrem Weg nach Afrika verspeist die Blauracke auch pflanzliche Nahrung in Form von Trauben oder Feigen. Da es sich um einen Höhlenbrüter handelt, sind diese Vögel auf vorhandene Spechthöhlen oder anderen Höhlen in Bäumen angewiesen. Ist dies nicht vorhanden, gräbt sie sich selbst Niströhren in Sandstein oder Lehm. Ab Mitte Mai legt der weibliche Vogel die Eier ab. Die meist vier bis sechs Eier werden dann von ihr ausgebrütet und nach etwa 18 Tagen schlüpfen die jungen Vögel. Hierbei sind sie noch blind und nackt. Sie werden über einen Zeitraum von circa 30 Tagen von den Vogeleltern gefüttert und behütet. Danach werden sie flügge.
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