Geografie
Landesfläche
Der gesamte Inselstaat Mauritius nimmt eine Gesamtfläche von 2.040 Quadratkilometern, bei einer Küstenlinie von rund 177 Kilometern ein. Dabei setzt sich der Inselstaat aus mehreren Inseln des Indischen Ozeans zusammen. Neben der Hauptinsel zählt dazu insbesondere noch die 109 Quadratkilometer große Insel Rodrigues und einige weitere, deutlich kleinere Inseln. Die Insel Rodrigues liegt allerdings mit 580 Kilometern weit von der Hauptinsel Mauritius entfernt im Indischen Ozean. Zu den weiteren kleineren Inseln zählen zum Beispiel die acht Kilometer entfernte Insel Gunner's Coin oder die Insel Round Island, welche in rund 22 Kilometer Entfernung zur Hauptinsel Mauritius liegt. Die Hauptinsel nimmt dabei den größten Teil der Landesfläche ein. Auch die Hauptstadt Port Louis ist auf der Hauptinsel zu finden.
Vulkanischer Ursprung
Die Insel Mauritius ist vulkanischen Ursprungs, mit einer felsigen und steilen Küste. Im Zentrum der Insel werden Höhen von rund 300 bis 600 Metern erreicht. Die drei Gebirge im Zentrum erreichen mit dem Berg Piton de la Petite Rivière Noireeine sogar eine Höhe von 828 Metern. Der Gipfel des Berges bildet auch den höchsten Punkt der Insel Mauritius. Dieser Berg zählt zur Bergkette Black-River. Daneben gibt es auf Mauritius mit dem Grand Port-Savanne und dem Moka-Port Louis noch zwei weitere Bergketten, welche auf der Insel bizarr in die Höhe ragen. Die beiden Gipfel der Berge Le Pouce und Pieter Both erreichen dabei Höhen von 811 und 820 Metern und zählen zu den bekanntesten Bergen der Insel.
Einzigartige Tier- und Pflanzenwelt
Mauritius zählt zusammen mit der Insel Rodrigues und der Insel Réunion zu den Maskarenen. Dabei handelt es sich um eine Inselgruppe vulkanischen Ursprungs, welche sich durch den Zerfall des einstigen Kontinents Gondwanas bildete. Die Vulkane der Inselgruppe sind nicht mehr aktiv. Die Inseln der Inselgruppe waren nie mit dem afrikanischen Festland verbunden, sodass sich auf Mauritius eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt entwickeln konnte. Allerdings sind viele endemische Arten mittlerweile durch die Einfuhr von anderen Tierarten in der Existenz bedroht. Zu den endemischen, noch nicht ausgestorbenen Tierarten auf den Maskarenen zählen zum Beispiel der Maskarenen-Brillenvogel oder die Rosentaube.
Andere Länder Ostafrikas
Äthiopien
Äthiopien, offiziell die Demokratische Bundesrepublik Äthiopien, ist ein Land im Nordosten von Afrika. Auf einer Fläche von etwa 1,1 Millionen Quadratkilometern leben rund 80,71 Millionen Menschen.
Burundi
Die Republik Burundi liegt als Binnenland zwischen Zentral- und Ostafrika. Die gesamte Landesfläche umfasst 27.834 Quadratkilometer.
Dschibuti
Die Republik Dschibuti ist ein Staat in Ostafrika. Rund 820.000 Einwohner leben in diesem Land auf einer Gesamtfläche von 23.200 Quadratkilometern.