Sehenswürdigkeiten in Mali

Sehenswürdigkeiten in Mali

Die Einwohner Malis setzten sich aus unterschiedlichen Volksgruppen zusammen. Dazu zählen zum Beispiel die Volksgruppen der Sonrhai,

Die große Moschee von Djenné

Aus diesem Grund ist diese Moschee in Verbindung mit der Altstadt von Djenné und den Ausgrabungsstätten seit dem Jahre 1988 auch Weltkulturerbe der UNESCO. Das Bauwerk der Moschee von Djenné entstand vermutlich im Jahre 1240. Erbaut wurde diese Moschee aus Lehmziegeln und einer Schicht aus Lehmputz. In die bis zu 61 Zentimeter dicken Wände wurden Palmstämme eingebaut, wodurch dieses Bauwerk die großen Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen in der Region gut überstehen kann. Zugleich sorgen die Lehmwände für einen guten Temperaturausgleich bei Hitze, sowie bei der einsetzenden Kälte in der Nacht. Einmal im Jahr veranstalten die Einwohner der Stadt ein großes Fest, bei welchem die Moschee instand gehalten wird. So werden zum Beispiel die im Laufe des Jahres entstandenen Risse wieder mit neuem Lehm gefüllt.

Das Bandiagara-Felsmassiv

Das Bandiagara-Felsmassiv liegt im Osten Malis in dem Gebiet, in welchem das Volk der Dogon heimisch ist. Dieses Felsmassiv ist insgesamt rund 170 Kilometer lang und beginnt in der namensgebenden Stadt Badiagara. Der höchste Punkt der Felsen von Bandiagara ist der Hombori Tondo, welcher mit einer Höhe von 1.115 Metern zugleich auch der höchste Berg Malis ist. Seit dem Jahre 1989 zählen die Felsen von Bandiagara mit den umliegenden Dörfern zum Weltnaturerbe der UNESCO. In den Dörfern leben rund 300.000 Menschen, welche dem Volk der Dogon zugehörig sind. Das Bandiagara-Felsmassiv sollten Touristen aus diesem Grund nur mit ortskundigen Führern besuchen, denn ansonsten könnten Besucher unbeabsichtigt das Volk der Dogon stören, welches dort ein traditionsreiches Leben führt.

Der Boucle-du-Baoulé Nationalpark

Der Boucle-du-Baoulé Nationalpark liegt im Westen Malis auf einer Fläche von 5.430 Quadratkilometern, auf bis zu 400 Metern Höhe. Dieser Nationalpark grenzt an zwei weitere Naturreservate, so dass das gesamte Gebiet etwa 7.700 Quadratkilometer groß ist. Der Boucle-du-Baoulé Nationalpark bietet vielen Tieren eine Lebensraum, zum Beispiel den Löwen, Geparden, Leoparden, einigen Antilopenarten, Giraffen, Flusspferden und vielen weiteren Tieren. Die Afrikanischen Elefanten, welche früher in diesem Park in großer Zahl lebten, werden mittlerweile durch die Sahelzone, welche sich in diesem Gebiet zunehmend ausbreitet verdrängt, so dass die Existenz dieser Elefanten im Boucle-du-Baoulé Nationalpark mittlerweile bedroht ist. Neben der Tierwelt sind allerdings auch einige Volksgruppen in diesem Nationalpark heimisch, beispielsweise das Volk der Malinke, Bozo oder Bambara.

 

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