Geschichte der Komoren

Geschichte der Komoren

Die Union der Komoren sind ein Inselstaat im indischen Ozean. Auf einer Gesamtfläche von 1.861 Quadratkilometern leben etwa 666.000 Einwohner. Davon leben rund 50.000 Menschen in Moroni, der Hauptstadt der Komoren.

Kolonialzeit

Mit der Zeit erreichten auch immer mehr Europäer die Inseln. Die ersten Handelsniederlassungen gab es im 16. Jahrhundert. In der Zeit entstanden durch Siedler aus Südarabien und Ostafrika an den Küsten der Inseln auch die ersten Sultanate. Die Kultur der Inseln war lange Zeit afrikanisch geprägt. Erst spät hatte die Islamisierung Einfluss darauf. Auch der Einfluss der Sultanate nahm mit der Zeit zu, sodass die europäischen Siedler ihre Handelsniederlassungen wieder aufgaben, bis die gesamte Insel unter islamisch-arabischem Einfluss stand.

Sklaverei

Die Komoren wurden jedoch sehr häufig von Piraten heimgesucht. Die Sultane der Inseln baten Frankreich schließlich um militärische Unterstützung. Das hatte zur Folge, dass die südlichste Insel der Komoren im Jahre 1841 zunächst zum französischen Protektorat erklärt wurde. Ab dem Jahre 1886 standen schließlich alle Inseln der Komoren unter französischem Einfluss. Zu dieser Zeit standen die Inseln aber immer noch unter den Einfluss der verschiedenen Sultanate, sodass sie keine Einheit bildeten. Erst seit dem Jahre 1909, nachdem die Sultanate von den Inseln vollständig verschwanden, kam es dazu, dass die Inseln zusammengefasst wurden. Im französischen Protektorat wurde auch die Sklaverei abgeschafft.

Unabhängigkeit

Seit dem Jahre 1946 steht den Komoren die beschränkte Autonomie zu und Frankreich war zehn Jahre später auch gewillt, die Komoren in naher Zukunft in die vollständige Autonomie zu entlassen. Jedoch sprach sich der Großteil der Bevölkerung der Komoren bei einer Volksabstimmung gegen dieses Bestreben aus. Die Bevölkerung stimmte der Unabhängigkeit erst viele Jahre später zu, sodass die Komoren seit dem 6. Juli 1975 von Frankreich unabhängig sind. Der unabhängige Inselstaat führte im Jahre 1978 eine neue Verfassung ein, wonach der Islam zur Staatsreligion erklärt wurde. In dieser islamischen Bundesrepublik der Komoren wurde Ahmed Abdallah Abderemane der erste Staatspräsident und Salim Ben Ali übernahm das Amt des Regierungschefs.

 

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