Etwa 90% der Einwohner gelten als Anhänger der muslimischen Religion. Die Katholiken und Anglikaner bilden eine religiöse Minderheit.
Die Malinke, Fulbe und Sussu stellen die Mehrheit im Land. Daneben existieren aber noch rund 20 weitere ethnische Gruppen. Aufgrund der unterschiedlichen Volksgruppen werden in der Republik Guinea auch viele verschiedene Sprachen gesprochen. Diese können von Region zu Region stark variieren. Französisch, die Sprache der ehemaligen Kolonialherren, ist die offizielle Amtssprache des Landes. Dabei handelt es sich auch um die Geschäftssprache, sodass bei geschäftlichen Aufenthalten im Land französische Kenntnisse erforderlich sind.
Bei einem Aufenthalt in Guinea ist das Fotografieren grundsätzlich mit der Genehmigung 'Ministère de l'Intérieur et de la Sécurité' erlaubt. Jedoch existieren Einschränkungen. So dürfen sicherheitsrelevante Einrichtungen nicht fotografiert werden. Dazu zählen nicht nur militärische und polizeiliche Einrichtungen, sondern insbesondere auch die Feuerwehr, der Zoll und die See- und Flughäfen des Landes. Sollten diese Art von Anlagen und Gebäude dennoch fotografiert werden, ist mit der Beschlagnahmung des Fotoapparats und den erzeugten Aufnahmen zu rechnen. Zugleich können auch Aufnahmen von Privatpersonen zu Schwierigkeiten führen, sodass diese im Zweifel um Erlaubnis gefragt werden sollten.
In den Restaurants der Hauptstadt werden vorwiegend westliche Spezialitäten angeboten. Allerdings gibt es für Reisende auch die Möglichkeit, die einheimische Küche, in den Restaurants außerhalb der Hauptstadt zu kosten. Zu den Spezialitäten des Landes zählen oftmals Fisch- und Reisgerichte mit starker Würze, wie zum Beispiel das Gericht Jollof Rice. Beim Bezahlen ist das Trinkgeld für die Bedienung in Höhe von fünf Prozent in der Regel im Rechnungsbetrag enthalten.
Beliebte Souvenirs können auf den Märkten erstanden werden. Besonders gerne werden von Reisenden Schnitzereien aus Holz, bunte Kleidung, Schmuck und Lederläufer gekauft. Unterhaltung findet man in den Kinos und Nachtklubs. Allerdings können auf den Straßen der Hauptstadt auch Musiker entdeckt werden, welche traditionelle Musik und Tänze vorführen.
Zu den gesetzlichen Feiertagen im Land zählen Neujahr, der Tag der Arbeit am jeweils 1. Mai und der 2. Oktober. An diesem Tag wird die Unabhängigkeit von Frankreich im Jahre 1958 gefeiert. Daneben zählen auch einige muslimische und christliche Feiertage dazu, wie der Geburtstag des Propheten, Ostermontag, Mariä Himmelfahrt, Ende des Ramadan, das Opferfest, Allerheiligen und Weihnachten.
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