Geschichte Algeriens

Geschichte Algeriens

Algerien,offiziell die Demokratische Volksrepublik Algerien,liegt im Nordwesten Afrikas auf einer Gesamtfläche von rund 2,38 Millionen Quadratkilometern. Somit ist die Landesfläche Algeriens siebenmal so groß wie Deutschland

Algeriens Geschichte

Allerdings löste sich Algier vom osmanischen Reich ab, wodurch eine Militärrepublik entstand, welche etwa 300 Jahre bestand. Im Jahre 1830 wurde das Land, welches zu dieser Zeit noch unter der Bezeichnung Barbary bekannt war, von den Franzosen erobert. Lange Zeit versuchte Abd el-Kader als damaliger Berber-Führer die Franzosen aus dem Land zu vertreiben. Zudem wollte Abd el-Kader ein großarabisches Reich errichten. Die Kämpfe um das Land wurden erst im Jahre 1847 durch die Franzosen beendet.

Unruhen

Es kam auch in der darauffolgenden Zeit immer wieder zu Aufständen, unter anderem weil die Bevölkerung in Klassen eingeteilt wurde, so dass es für die Franzosen nur noch Nichtfranzosen und französische Staatsbürger gab. Im Jahre 1925 wurde schließlich eine Unabhängigkeitsbewegung gegründet. Im Jahre 1945 wurden bei Unruhen in Guelma und Setif einige zehntausend Algerier getötet. Dieses Ereignis führte zu einem Aufschwung der Unabhängigkeitsbewegung. In den Jahren von 1954 bis 1962 folgte schließlich der Algerienkrieg. Dieser führt das algerische Volk am 18. März 1962 in die Unabhängigkeit, welche am 5. Juli des selben Jahres offiziell bestätigt wurde. Somit ist der 5. Juli 1962 der Nationalfeiertag Algeriens. Die Kriege und Aufstände in der Zeit davor führten laut algerischen Angaben zu rund 1,5 Millionen getöteten Algeriern und laut französischen Angaben nur zu 350.000 Opfern.

Demokratisierung

Ferhat Abbas war anschließend der erste Staatspräsident der darauf folgenden Sozialistischen Volksrepublik, bis dieser im Jahre 1963 von Ahmed Ben Bella und dieser wiederum im Jahre 1965 von Houari Boumedienne durch einen Militärputsch abgelöst wurde. Houari Boumedienne regierte das Land bis zu seinem Tod, und so übernahm im Jahre 1978 Rabah Bitat die Macht, bis dieser im Jahre 1979 von Chadli Bendjedid abgelöst wurde. Durch die Unruhen im Jahre 1988 wurde schließlich eine Demokratisierung eingeleitet. Allerdings führt der Niedergang der Wirtschaft Algeriens zu Ausschreitungen und im Jahre 1992 kam es schließlich zum Bürgerkrieg. Dieser Bürgerkrieg fordert alleine bis zum Jahre 1999 etwa 100.000 Menschenleben. In der darauf folgenden Zeit waren verschiedene Präsidenten an der Regierungsspitze, bis schließlich im Jahre 2006 Abdelaziz Belkhadem den Sitz des Regierungschefs übernahm. Insbesondere mit der Gewalt durch islamistische Terrorgruppen hat das Land bis heute zu kämpfen.

 

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