Geschichte Gambias

Geschichte Gambias

Über 32.000 der insgesamt 1,78 Millionen Einwohner Gambias leben in Banjul, der Hauptstadt des Landes, welche auch noch unter der alten Bezeichnung Bathurst bekannt ist.

Wechselvolle Geschichte

Daraus bildeten sich schließlich einzelne Reiche heraus, welche unter der Herrschaft einzelner Stammeskönige standen. Im zehnten und elften Jahrhundert zählte das heutige Gebiet von Gambia zum damaligen Reich Ghana. Arabische Händler entdeckten das Land ebenfalls zu dieser Zeit. Sie waren auf der Suche nach einem Handelsweg, auf welchem Sie Handelsgüter transportieren konnten. Dazu zählten zu der Zeit vor allen Dingen Gold, aber auch Elfenbein und Sklaven.

Kolonialzeit

Im 13. Jahrhundert zählte das Landgebiet Gambias zunächst zu Mali. Allerdings entdeckten Europäer in der darauf folgenden Zeit das Gebiet. Zunächst waren es Portugiesen, welche im 15. Jahrhundert die Küste Gambias erreichten. Auch englische Händler erreichten Gambia und begannen im 16. Jahrhundert mit der Erschließung einzelner Gebiete. Allerdings kam es im 17. und 18. Jahrhundert dazu, dass auch Frankreich sich für einzelne Gebiete, insbesondere für die Flüsse Gambia und Senegal, interessierte. Den Streit der beiden Parteien entschied letztendlich England für sich und Frankreich nahm andere große Gebiete für sich ein. Auf den Inseln des Flusses Gambia errichteten die Briten die Siedlung St. James. Von dort aus wurde der Sklavenhandel im großen Stil betrieben. Er dauerte rund 150 Jahre an. Dadurch wurden einige Millionen Sklaven aus dem Gebiet Afrikas nach Südamerika und in anderen Regionen verkauft.

Unabhängigkeit

Die Briten verwalteten das erlangte Gebiet Gambias zunächst von Sierra Leone aus, bis es im Jahre 1888 als eigenständiges Gebiet zur britischen Kronkolonie gezählt wurde. Die Grenzen, welche auch heute das Landgebiet Gambias festlegen, wurden bereits im Jahre 1889 durch ein Abkommen zwischen den Briten und Franzosen festgelegt. Im 20. Jahrhundert kam es im Zuge der Unabhängigkeitsbestrebungen dazu, dass sich Unabhängigkeitsbewegungen formierten. Diese Bewegung führte dazu, dass die Briten den Einwohnern zunächst politisches Mitspracherecht gewährten und auch Parteien konnten sich bilden. Zunächst erhielt Gambia im Jahre 1960 eine beschränkte Autonomie, bis es am 18. Februar 1965 die vollständige Unabhängigkeit von Großbritannien erlangte.

 

São Tomé und Príncipe

São Tomé und Príncipe

Die Demokratische Republik São Tomé und Príncipe ist ein Inselstaat im Golf von Guinea. Die Inseln des Staates liegen auf einer Fläche von 1.001 Quadratkilometern und somit ist der Inselstaat São Tomé der zweitkleinste Staat von Afrika, direkt nach den Seychellen. ... mehr

Madagaskar

Madagaskar

Die Republik Madagaskar ist ein Inselstaat im Indischen Ozean. Der Inselstaat liegt auf einer Gesamtfläche von 587.041 Quadratkilometern und somit ist Madagaskar der zweitgrößte Inselstaat der Welt. ... mehr

Kap Verde

Kap Verde

Neben den Einwohnern leben in dem Inselstaat noch etwa 700.000 Ausländer, die zum Beispiel aus Frankreich, Luxemburg, Portugal, Niederlande oder aus den USA stammen.  ... mehr

Namibia

Namibia

Die Republik Namibia liegt im Südwesten des afrikanische Kontinents. Auf einer Fläche von 824.292 Quadratkilometern leben rund 2,1 Millionen Menschen und davon leben etwa 243.000 Einwohner in Windhuk, der Hauptstadt des Landes. ... mehr

Äquatorialguinea

Äquatorialguinea

Die Republik Äquatorialguinea ist ein Land in Zentralafrika. Auf einer Fläche von 28.051 Quadratkilometern leben dort mehr als 690.000 

... mehr

Länderübersicht Empfohlen Meistgelesene Artikel Neuste Artikel
 
Tunesien

Tunesien

Mali

Mali

Komoren

Komoren


Mehr Länder

Löwen

Löwen

Gnus

Gnus

Flusspferde

Flusspferde


Mehr Artikel

Flughund

Flughund

Elefanten

Elefanten

Giraffengazelle

Giraffengazelle


Mehr Artikel