Krankheiten & Impfung
Medikamente in der Elfenbeinküste
Allerdings ist es trotzdem ratsam, die notwendigen Operationen wenn möglich in Kliniken Europa durchführen zu lassen. Deshalb sollte vor der Reise eine entsprechende Auslandskrankenversicherung mit Rückholoption abgeschlossen werden, damit der Rücktransport im Krankheitsfall bezahlt wird. Auch eine Luftrettungsversicherung wird empfohlen.
Medikamente können in größeren Städten des Landes gekauft werden. Deshalb müssen bis auf die übliche Hausapotheke keine weiteren Medikamente mitgeführt werden. Lediglich wenn Reisende auf bestimmte Medikamente angewiesen sind, ist es ratsam, diese mitzuführen.
Krankheiten
Zu den häufigsten Krankheiten zählt Malaria. Eine Ansteckung während des Aufenthalts an der Elfenbeinküste ist durch einen Stich der Anopheles-Mücken möglich. Insbesondere bei nicht immunisierten Europäern ist häufig mit einem schweren Krankheitsverlauf zu rechnen. Dabei kann die Erkrankung auch noch lange Zeit nach dem Urlaub auftreten. Deshalb sollten Urlauber auch noch Monate danach auf Symptome achten und sich bei Verdacht sofort in Behandlung begeben. Um sich vor der Infektion mit Malaria zu schützen, sollte bei dem Aufenthalt an der Elfenbeinküste auf körperbedeckende Kleidung und Moskitonetze geachtet werden. Auch der Einsatz von Mückenschutzmitteln ist sinnvoll.
Auch Aids ist im Land weit verbreitet. Im Jahre 2005 waren es rund sieben Prozent der erwachsenen Bevölkerung, welch mit HIV infiziert war. Aus dem Grund sollten die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden. Cholera und andere Durchfallerkrankungen können hingegen vermieden werden, wenn eine strikte Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene eingehalten wird. Dazu zählt zum Beispiel das nur Trinkwasser aus Flaschen getrunken werden sollte und das Essen sollte vor dem Verzehr stets gereinigt, geschält und gekocht werden. Zudem ist die Desinfektion der Hände häufig notwendig.
Impfschutz
Bei der Einreise in das Land wird von allen Reisenden ein Nachweis über eine Gelbfieberimpfung gefordert. Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder im Alter von unter einem Jahr. Die Impfung gegen Gelbfieber ist nicht nur erforderlich, sondern auch sinnvoll. In jedem Jahr werden neue Fälle von Gelbfieberinfektionen im Land bekannt. Daneben wird Reisenden empfohlen, dass alle Standardimpfungen nach den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts vorhanden sind. Vor der Reise sollte deshalb der aktuelle Impfschutz dementsprechend überprüft werden. Neben den Standardimpfungen werden zudem Impfungen gegen Hepatitis A, Typhus und Meningitis ACWY empfohlen. Eine Impfung gegen Tollwut und Hepatitis B wird hingegen nur bei Langzeitaufenthalten erforderlich.
Andere Länder Westafrikas
Benin
In der politischen Hauptstadt Porto Novo leben etwa 250.000 Einwohner und in Cotonou, dem Regierungssitz und wirtschaftlichen Hauptstadt Benins
Burkina Faso
Zu der Gesamteinwohnerzahl Burkina Fasos kommen noch etwa drei Millionen Burkiner hinzu, welche in den Nachbarstaaten leben.
Gambia
Über 32.000 der insgesamt 1,78 Millionen Einwohner Gambias leben in Banjul, der Hauptstadt des Landes, welche auch noch unter der alten Bezeichnung Bathurst bekannt ist.