Krankheiten
Gesundheitsversorgung
Apparativ und technisch sind die medizinischen Standards im Land häufig als problematisch anzusehen. Zugleich ist die Hygiene oftmals unzureichend bis katastrophal. Insbesondere in den Gesundheitseinrichtungen im Landesinneren herrschen meist sehr schlechte hygienische Verhältnisse. Im Notfall können sich Reisende im Centre Médical de Kinshasa behandeln lassen.
Die eigene Reiseapotheke sollte grundsätzlich mitgeführt und vor Hitze geschützt aufbewahrt werden. Sind dennoch Medikamente notwendig, dann ist mit der größten Auswahl an Präparaten in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo, zu rechnen. Allerdings kann es auch dort zu Engpässen kommen, sodass nicht alle Medikamente immer verfügbar sind.
Krankheiten
Malaria, insbesondere die gefährliche Variante Malaria tropica, kommt ganzjährig in der gesamten Demokratischen Republik Kongo vor. Das Risiko der Infizierung ist dabei hoch. Malaria wird durch einen Stich der Anopheles-Mücke übertragen. Dabei handelt es sich um eine nachtaktive Mücke, sodass insbesondere in den Abend- und Nachtstunden auf einen guten Mückenschutz zu achten ist. Allerdings werden auch andere Krankheiten durch tag- und nachtaktive Mücken übertragen, sodass der Mückenschutz während des gesamten Tages beibehalten werden sollte. Zum Mückenschutz zählen zum Beispiel Mückenschutzmittel für die Haut, lange Bekleidung und Moskitonetze. Auch eine Malariaprophylaxe durch verschreibungspflichtige Medikamente ist angebracht. Kommt es zu einer Ansteckung bei nicht immunen Europäern, dann verläuft die Erkrankung unbehandelt in vielen Fällen tödlich. Dabei kann Malaria auch noch Monate nach der Reise auftreten, sodass bei auftretendem Fieber sofort ein Arzt aufgesucht werden sollte.
Reisende haben zudem ein hohes Risiko, sich mit Durchfallerkrankungen, Cholera und Ruhr zu infizieren. Jedoch können die meisten Erkrankungen durch Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden. Dazu zählt eine penible Lebensmittel- und Trinkwasserhygiene. Leitungswasser sollte nicht genutzt werden, sondern Flaschen in Wasser sollte zur Essenszubereitung, zum Trinken, Zähneputzen und Spülen verwendet werden. Vor dem Verzehr von Lebensmitteln ist zu beachten, dass diese immer geschält oder gekocht werden sollten. In einigen Fällen kann eine Schluckimpfung gegen Cholera angebracht sein. Zu den weiteren Krankheiten, welche im Land auftreten, zählen die Meningokokken-Krankheit, Pest, Poliomyelitis und die Wurmerkrankung Schistosomiasis, welche durch das Baden in Süßwassergewässern übertragen wird.
Impfschutz
Bei der Einreise in die Demokratische Republik Kongo ist der Impfnachweis über eine erfolgte Gelbfieberimpfung nachzuweisen. Dieser Impfschutz wird von allen Reisenden ab dem Alter von einem Jahr gefordert. Der Impfnachweis sollte nach Möglichkeit während des gesamten Aufenthalts mitgeführt werden. Neben der Impfung gegen Gelbfieber sollten auch die Standardimpfungen aktualisiert werden. Zusätzlich werden häufig Reiseimpfungen empfohlen, welche von der Reisedauer und der besonderen Exposition abhängig sind. Zu den Reiseimpfungen können Impfungen gegen Cholera, Malaria, Hepatitis B, Meningokokken-Krankheit, Typhus und Tollwut zählen.
Andere Länder Zentralafrikas
Äquatorialguinea
Die Republik Äquatorialguinea ist ein Land in Zentralafrika. Auf einer Fläche von 28.051 Quadratkilometern leben dort mehr als 690.000
Gabun
In Gabun gilt Französisch als die Verkehrs- und Amtssprache. Daneben werden in dem Land aber auch verschiedene Bantusprachen gesprochen.
Kamerun
Laut Schätzungen leben rund 19,8 Millionen Menschen in Kamerun und etwa 1,3 Millionen davon leben in der Hauptstadt Jaunde. Diese Hauptstadt ist häufig auch unter der Schreibweise Yaoundé bekannt.