Wirtschaft
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Allerdings sank dieses Wirtschaftswachstum in den Jahren 2009 und 2010 deutlich ab. Dies war insbesondere auf den gesunkenen Ölpreis zurückzuführen. Jedoch wird in den darauf folgenden Jahren wieder mit einer schnellen Erholung der wirtschaftlichen Lage von Angola gerechnet. Diese wird allerdings nicht nur durch die Erholung des Ölpreises am Weltmarkt erreicht werden, sondern auch die Erträge aus den anderen Wirtschaftszweigen neben dem Öl sollen an Bedeutung gewinnen und deutlich ansteigen.
Der wichtigsten Wirtschaftszweige und der Außenhandel Angolas
In Angola gibt es ein hohes Vorkommen von vielen heute sehr begehrten Ressourcen, wie zum Beispiel Öl, Diamanten und Mineralien. Aber auch die Landwirtschaft und die Fischerei nimmt in dem Land einen hohen Stellenwert ein. Allerdings ist die Wirtschaft Angolas hauptsächlich vom Erdöl abhängig. So macht dieser Rohstoff einen Anteil von rund 90 Prozent am gesamten Export und rund 80 Prozent am gesamten Staatshaushalt aus. Mit 1,8 Millionen Fass Erdöl am Tag zählt Angola zudem in der afrikanischen Region der Subsahara neben Nigeria zu den größten Produzenten dieser Ressource.
Neben Erdöl nimmt auch der Export mit Diamanten einen hohen Stellenwert ein. Allerdings wird die Abhängigkeit von diesen beiden Ressourcen mit rund 99 Prozent im Bereich der gesamten Exporte als problematisch angesehen, da die Wirtschaft Angolas dadurch sehr stark von den Weltmarktpreisen abhängig ist. Aus diesem Grund ist der Staat darauf bedacht, die hohen Einnahmen aus den Ressourcen für den Wiederaufbau und für die Entwicklung der anderen wirtschaftlichen Sektoren zu verwenden, wodurch langfristig die Abhängigkeit von den Weltmarktpreisen für Erdöl reduziert werden soll. Dabei liegt der Fokus auf den nachwachsenden Fischerei- und Agrarprodukten des Landes.
Importe
Im Gegensatz zu den Exporten, mit welchen im Jahre 2009 ein Gegenwert von 72 Milliarden US-Dollar erzielt werden konnte, lag der Wert für die Importe bei 21 Milliarden US-Dollar. Den Großteil der importierten Waren machen dabei die Ausrüstungsgüter aus, welche von der Erdölindustrie benötigt werden. Jedoch nimmt der Anteil an Wirtschaftsgütern für die anderen Wirtschaftszweige des Landes zu. Zu den wichtigsten Lieferanten Angolas zählt dabei Portugal.
Andere Länder Südliches Afrikas
Botsuana
Die Republik Botsuana, oftmals auch Botswana genannt, liegt im Süden von Afrika auf einer Fläche von etwa 582.000 Quadratkilometern.
Eswatini
Eswatini (bis 2018 Swasiland) ist ein Königreich im südlichen Afrika. Auf 17.364 Quadratkilometern leben rund eine Million Einwohner, Hauptstadt ist Mbabane.
Lesotho
Lesotho ist ein Königreich im südlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Dieses Land war früher unter dem Namen Basutoland bekannt.